Kurzzeitige Alarmierungsprobleme im Landkreis Neu-Ulm bei den Feuerwehren – Probleme mit der Gleichwelle

ILS Donau-Iller

Foto: ILS Donau-Iller

Knapp eineinhalb Stunden lang konnten Feuerwehren und andere Katastrophenschutzeinheiten im Landkreis Neu-Ulm am Dienstag, 24.09.2019, nicht durch die Integrierte Leitstelle Donau-Iller Donau-Iller alarmiert werden.

Grund dafür waren technische Probleme im analogen Funknetz, die Gleichwelle war gestört.

Damit die Feuerwehr trotz des Technikausfalls gerufen werden konnten, hatte Kreisbrandrat Dr. Bernhard Schmidt, sieben Abschnittsführungsstellen bei den Feuerwehren im Landkreis besetzen lassen (Altenstadt, Illertissen, Vöhringen, Senden, Weißenhorn, Straß und Neu-Ulm). Die Kräfte wurden telefonisch, bzw. über WhatsApp-Gruppen in ihre Feuerwehrhäuser gerufen. Gegen 16.15 Uhr funktionierte die Technik wieder. Nach einem Test sei die Bereitschaft in den Abschnittsführungsstellen wieder aufgehoben worden. Die Besetzung der Abschnittsführungsstellen dauerte von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr.

Jan Terboven, Geschäftsführer des Zweckverbands für Rettungsdienst und Feuerwehr-Alarmierung, konkretisierte am Mittwoch gegenüber der Neu-Ulmer Zeitung, dass der Fehler im Gleichwellenfunknetz des Landkreis Neu-Ulm lag und nicht bei der Integrierten Leitstelle Donau-Iller.