Krugzell, Altusried – Frontalzusammenstoß bei Eisglätte – Frau lebensgefährlich verletzt, zwei Männer und dreijähriges Kind schwer

Krugzell - Frontalzusammenstoß - Pkw gegen Baufahrzeug - mehrere Schwerverletzte

Krugzell – Frontalzusammenstoß – Pkw gegen Baufahrzeug – mehrere Schwerverletzte

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Donnerstag Morgen, 05.03.2015, auf der St2009, zwischen Krugzell und Altusried, Lkrs. Oberallgäu.

Die 20-jährige Frau aus Kempten war gegen 6.50 Uhr Uhr auf der Staatsstraße 2009 mit ihrem Pkw von Kempten kommend in Richtung Altusried unterwegs. Auf Höhe Iselmühle geriet ihr Fahrzeug im Bereich einer leichten Rechtskurve auf einer Brücke in Folge von lokal überfrierender Nässe ins Schleudern. Im weiteren Verlauf prallte der BMW gegen einen entgegenkommenden Pritschenwagen. Bei der Kollision erlitt die junge Frau lebensgefährliche Verletzungen. Ihr dreijähriger Sohn, der sich in einem Kindersitz befand, wurde ebenfalls schwer verletzt. Da das Fahrzeug massiv deformiert wurde, musste die Frau von der Feuerwehr mit hydraulischen Rettungsgerät aus dem Pkw befreit werden. Die 20-Jährige wurde mit dem Rettungshubschrauber „Christoph 17“ in ein Krankenhaus geflogen, das Kind vom Rettungsdienst in eine Kinderklinik nach Memmingen gebracht. In dem mit drei Personen besetzten Transporter erlitten zwei Männer schwere und ein Mann leichte Verletzungen. Die Männer wurden vom Rettungsdienst erstversorgt und ebenfalls in Krankenhäuser gebracht. Seitens der Staatsanwaltschaft Kempten wurde ein Unfallanalytiker zur weiteren Klärung des Unfallhergangs beauftragt. Durch den Polizeihubschrauber „Edelweiß“ wurden Luftbilder von der Unfallstelle angefertigt.
An den beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Der Zeitwert des Pkw wird auf 12.000 Euro, der Zeitwert des Transporters wird auf 25.000 Euro geschätzt. Darüber hinaus entstand ein Schaden von 3.000 Euro an Leitplanken und Verkehrsschildern. Nachdem sich in dem Pkw zwei Farbkübel befanden, die sich bei dem Unfall öffneten und deren Inhalt sich im Fahrzeug verteilte, wurden darüber hinaus die beiden Schwerverletzten als auch die Einsatzkleidung von zahlreichen Einsatz-und Rettungskräften massiv verschmutzt. Derzeit ist noch unklar ist ob hierdurch weitere Schäden entstanden sind. Aufgrund der noch anstehenden aufwendigen Reinigung der Fahrbahn ist von einer Sperrung der Staatsstraße bis gegen Mittag auszugehen. Die Bergung und die Verkehrsableitung erfolgte durch die Feuerwehr Altusried die mit rund 20 Einsatzkräften vor Ort war.