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Samstag. 25. September 2021 / 38

Kommt 2021 ein Bitcoin ETF, und wie könnte dieser ETF aussehen?

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Bitcoins sind noch immer in aller Munde. Allerdings vermehren sich die Anzeichen, dass es mit der virtuellen Währung langfristig gesehen nicht immer nur bergauf gehen kann. Eine gewichtige Rolle spielt hier China. Aber auch die Nachfrage auf den Märkten hat dafür gesorgt, dass der Kurs der Währung in den letzten Jahren deutlich überbewertet wurde. Anleger, welche schon lange dabei sind, freut das natürlich. Aber neue Anleger haben deswegen höhere Risiken zu tragen. Die Lösung liegt für viele Experten auf der Hand
Es wäre an der Zeit einen ETF für Bitcoins und virtuelle Währungen zu gründen. Das könnte die Kurse stabilisieren, und den Anlegern ein höheres Maß an Sicherheit ermöglichen. Da aber ETF für Bitcoin noch nicht entwickelt wurde, können Sie die Handelsplattform Bitcoin Up nutzen. Diese sichere Plattform hat eine sehr intuitive Benutzeroberfläche  und wird jedem helfen, sehr schnell mit dem Trading zu beginnen.

Was ist ein ETF, und gibt es schon ETFs für virtuelle Währungen?

Ein börsengehandelter Fond (ETF) ist ein Zusammenschluss von Investoren, die in ein breites Portfolio von verschiedenen Produkten investieren. Das bedeutet im Umkehrschluss aber auch, dass ein ETF für Bitcoins und andere virtuelle Währungen eine kleine Revolution auf dem Börsenmarkt wäre. Denn es würde sich hier um einen Fonds für virtuelle Währungen handeln, der auf den internationalen Börsen gehandelt werden würde. Bis heute sind virtuelle Währungen auf internationalen Börsen nicht zugelassen, und es sieht nicht so aus, als würde sich dies ändern. Ein gutes Beispiel, wie so etwas aussehen könnte ist der Hedge-Fonds Viridi Funds. Dieser hat ein ETF gegründet, in dem zwar keine Bitcoins direkt gehandelt werden. Allerdings sind in dem ETF alle wichtigen Unternehmen verzeichnet, die sich am Mining von Bitcoins beteiligen. Dabei wurde anhand von Kriterien wie Zuverlässigkeit, aber auch eine ökologische Energieversorgung ausgewählt. Der ETF war sehr gefragt, bis die chinesische Regierung entschied das Mining stark einzuschränken und den großen Minern in China strenge Vorgaben zu machen. Das war ein Rückschlag, der so oder so ähnlich immer wieder passieren könnte.

Gerade bei virtuellen Währungen spielt die Politik eine große Rolle

Was man als Anleger nie vergessen darf, ist die Tagespolitik. Bis jetzt blieben virtuelle Währungen weitestgehend von staatlichen Regulierungen jeglicher Art verschont. Doch die Zeiten ändern sich. Schon jetzt gibt es starke Stimmen, die nach einem höheren Maß an Regulierung rufen. Auch das eigene Währungsprojekt der EU dürfte die Märkte noch einmal durcheinanderbringen. Als Anleger in virtuelle Währungen steht man deswegen von verschiedenen Seiten unter Druck, und kann diesen Druck nur sehr bedingt beeinflussen. Hier bietet es sich geradezu an, nicht mehr alleine zu investieren. Der Schulterschluss mit anderen Investoren sorgt dafür, dass Risiken minimiert werden können. Ein höheres Maß an Sicherheit mag vielleicht zu Anfang nicht so attraktiv sein, wie eine direkte Investition. Mittelfristig und langfristig entstehen so aber Synergien, darunter auch die Möglichkeit das politische Tagesgeschehen zu beeinflussen. Das macht die Gründung eines ETF noch dringlicher. Denn die Märkte sind noch lange nicht in Gänze nicht erschlossen, und rein theoretisch hat der Bitcoin das Ende seiner Entwicklung nicht erreicht.

Die Anleger bestimmen den Preis beim Bitcoin

Ein ETF bietet nicht nur mehr Sicherheit, sondern sorgt auch für steigende Preise. Das macht einen ETF nur noch attraktiver, auch wenn dieser in der Praxis bei der Gründung auf einige Probleme stoßen dürfte. Die Zulassung an den Börsen dürfte die höchste Hürde sein, und geht fast zwangsläufig mit engeren rechtlichen Vorgaben durch den Gesetzgeber einher. Pläne für einen ETF liegen schon lange in den Schubladen der großen ETF-Gründer. Das ist auch verständlich, denn die virtuelle Währung ist als Objekt für Anlagen aller Art mehr als interessant. Bis heute ist allerdings noch nicht abschließend geklärt, wie der reale Unternehmenswert des Bitcoins bestimmt werden könnte. Denn eine virtuelle Währung, die nur anhand des Angebots und der Nachfrage gehandelt werden könnte, ist für viele Experten ein hochriskantes Unterfangen. Dementsprechend wollen die großen Börsenplätze nichts mit dem Thema zu tun haben, und verlangen eine Klärung der juristischen und technischen Probleme. Sollte dies gelingen, dann stünde einer Gründung eines ETF mit Sicherheit nichts mehr im Wege. Ob das aber schon im Jahr 2021, oder in den folgenden Jahren geschehen kann, ist mehr als fraglich.

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