Klinikum Memmingen | Neubau oder Generalsanierung – Stadtrat muss sich mit dem Thema auseinandersetzen

 

In seiner Sitzung am 18.11.2019 hat der Kliniksenat erneut über den Zwischenstand der beauftragten Plan- und Wirtschaftlichkeitsanalyse beraten. Oberbürgermeister Manfred Schilder, MdL Klaus Holetschek und die Klinikleitung führten zwischenzeitlich intensive Abstimmungsgespräche mit dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege. Ebenso wurde die bisher in erster Linie von Bau- und Betriebsorganisationsfragestellungen dominierte Diskussion um weitere Bewertungskriterien, wie mögliche Personalauswirkungen, betriebswirtschaftliche Aspekte aber auch Ökologie und die zukünftige Erweiterbarkeit komplettiert.

Damit wurde seit März 2019 in kürzester Zeit eine belastbare Ausgangsgrundlage für eine Entscheidungsfindung geschaffen. Diese muss jedoch noch um weitere Informationsanforderungen seitens des Staatsministerium für Gesundheit und Pflege und der politischen Entscheidungsträger der Stadt Memmingen konkretisiert werden.

Die Grundsatzentscheidung hinsichtlich der Variante Neubau oder Sanierung liegt beim Stadtrat der Stadt Memmingen als Träger. Im Kliniksenat war ein deutliches Stimmungsbild für den Neubau zu vernehmen. Die Klinikleitung hat sich auf Basis der bisher zur Verfügung stehenden Informationen klar für die Variante Neubau und eine rasche Festlegung positioniert.

Die Entscheidung Neubau oder Generalsanierung ist jedoch von einer so großen politischen, finanziellen und zeitlichen Dimension für die Stadt Memmingen, dass diese nur nach ausführlicher Beratung im Stadtrat getroffen werden kann. Als erster Schritt wird daher für das Frühjahr eine Klausurtagung des Stadtrats zu diesem Thema terminiert.