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Donnerstag. 15. April 2021 / 15

Klinikum Memmingen – Anbau für die Kinderklinik eröffnet – Baukosten 13,5 Mio. Euro

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13,5 Millionen Euro teure Maßnahme bietet Platz für Kinderintensivstation, Dialyse und Chirurgie

Bei der Eröffnungsfeier vor einem Behandlungsplatz der neuen Kinderintensivstation (von links): Der Ärztliche Klinikdirektor Professor Dr. Albrecht Pfeiffer, Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger, Landtagsabgeordneter Klaus Holetschek, Chefarzt Professor Dr. Martin Ries, Ministerialdirigent Herwig Heide und Klinikverwaltungsleiter Wolfram Firnhaber. Foto: Klinikum Memmingen
Bei der Eröffnungsfeier vor einem Behandlungsplatz der neuen Kinderintensivstation (von links): Der Ärztliche Klinikdirektor Professor Dr. Albrecht Pfeiffer, Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger, Landtagsabgeordneter Klaus Holetschek, Chefarzt Professor Dr. Martin Ries, Ministerialdirigent Herwig Heide und Klinikverwaltungsleiter Wolfram Firnhaber.
Foto: Klinikum Memmingen

Nach knapp 16-monatiger Bauzeit ist heute der 13,5 Millionen Euro teure Anbau der Memminger Kinderklinik eingeweiht worden. Die Erweiterung im Süden des Krankenhausgeländes ist Teil einer großangelegten Baumaßnahme, im Zuge derer das Klinikum an der Memminger Bismarckstraße Zug um Zug vergrößert und modernisiert wird.

Ein Blick in die neuen Räume des Kinderdialysezentrums, wo nierenkranke Buben und Mädchen behandelt werden. Foto: Klinikum Memmingen
Ein Blick in die neuen Räume des Kinderdialysezentrums, wo nierenkranke Buben und Mädchen behandelt werden.
Foto: Klinikum Memmingen

Im Erdgeschoss des Kinderklinikanbaus befindet sich mit elf Behandlungsplätzen die neue Kinderintensivstation, die räumlich vergrößert und technisch modernisiert wurde, wie der Chefarzt der Memminger Kinderklinik, Professor Dr. Martin Ries, bei der Eröffnungsfeier erklärte. Der Auszug der Kinderintensivstation aus dem Bestandsgebäude schafft dort freie Flächen zur Erweiterung der Säuglingspflegestation.

Im Untergeschoss des neuen Flachbaus erhält das Kinderdialysezentrum, das in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für Heimdialyse, kurz KfH, betrieben wird, sechs Dialyseplätze für nierenkranke Buben und Mädchen. Das Memminger Dialysezentrum ist eines von lediglich drei Kinderdialyseeinrichtungen in ganz Bayern ist. Die nächsten Zentren befinden sich in München und Erlangen.

„Bisher war die Memminger Kinderdialysestation aus Platzmangel räumlich von der Kinderklinik getrennt, was sich aber mit dem Umzug in den Neubau ändern wird“, erläuterte Dr. Henry Fehrenbach, Leiter des Kinderdialysezentrums. „Dabei vergrößern wir uns von bisher 70 Quadratmeter auf eine Fläche von 500 Quadratmetern.“ Außerdem erhält die Kinderdialyse separate Parkplätze sowie einen eigenen Eingang an der Gustav-Adolf-Straße, einer Querstraße zur Bismarckstraße.

In das Untergeschoss des Neubaus wird auch die vor knapp einem Jahr am Klinikum eröffnete Sektion für Kinderchirurgie einziehen.

Im Keller des Kinderklinikneubaus sind die Lüftungstechnik und eine große Lagerfläche für die klinikeigene Apotheke mit separatem Lastenaufzug untergebracht.

Jedes der Stockwerke umfasst circa 950 Quadratmeter Fläche.

Auf den verbleibenden Flächen im Freien wird für die jungen Patienten und ihre Angehörigen eine Gartenanlage mit Spielplatz eingerichtet.

In dem Flachbau für 13,5 Millionen Euro befinden sich künftig die Kinderintensiv- und die Kinderdialysestation sowie Räume der Kinderchirurgie. Foto: Klinikum Memmingen
In dem Flachbau für 13,5 Millionen Euro befinden sich künftig die Kinderintensiv- und die Kinderdialysestation sowie Räume der Kinderchirurgie.
Foto: Klinikum Memmingen

„Patienten aus der ganzen Region bekommen hier in der Memminger Kinderklinik die allerbeste Versorgung – auch in schwierigen Fällen“, unterstrich Memmingens Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger bei der Eröffnung des Neubaus die Bedeutung der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin.

„Diese Erweiterung ist ein ganz wichtiger Baustein für die Versorgung der Region“, bestätigte auch der Ministerialdirigent des Bayerischen Gesundheitsministeriums, Herwig Heide.

Von den 13,5 Millionen Euro Gesamtkosten werden sieben Millionen Euro durch den Freistaat für die Kinderintensivstation gefördert.

Damit der Neubau möglich war, musste die Kinderklinik in einen separaten Anbau umziehen, der im Sommer 2013 mittels Containerbauweise auf dem Klinikgelände errichtet wurde.

Die Kinderklinikerweiterung ist der erste von vier Bauabschnitten, im Zuge derer das Klinikum Memmingen in den kommenden Jahren erweitert und modernisiert wird. Dabei ist auch geplant, den Operationstrakt zu modernisieren und die Intensivstationen – internistische und chirurgische – räumlich zusammenzulegen.

 

 


 

Bauzeit: Knapp 16 Monate

Baukosten: 13,5 Millionen Euro; davon werden 7 Millionen Euro durch den Freistaat für die Kinderintensivstation gefördert

Größe: Jedes der drei Stockwerke umfasst circa 950 m² Fläche

Bauherr: Bauherr ist die Stadt Memmingen.


 

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