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Montag. 30. November 2020 / 49

Kirchhaslach | Fehlbodenbrand in alter Gaststätte – 100 Feuerwehrkräfte im Einsatz

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Foto: Pöppel

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UPDATE 16.12.2019, 11.00 Uhr

Am Sonntagabend ereignete sich in Kirchhaslach ein Dachstuhlbrand. Als Brandursache gehen die Ermittler der Kriminalpolizei Memmingen von einem technischen Defekt aus.

Gegen 20.00 Uhr bemerkten zwei Nachbarn, dass von einem angrenzenden Einfamilienhaus im Ortszentrum Rauch aus dem Dachstuhl aufstieg. Die Nachbarn konnten die 80-jährige Bewohnerin unverletzt aus dem Gebäude bringen. Der Brand breitete sich vom zweiten Obergeschoss weiter aus und erfasste schließlich den Dachstuhl. Die alarmierten Feuerwehren bekämpften zunächst den Brand mittels Drehleiter von außen und konnten schließlich auch mit einem Innenangriff den Brand löschen. Eingesetzt waren die Feuerwehren aus Kirchhaslach, Babenhausen, Herretshofen, Kettershausen, Klosterbeuren, Oberschönegg, Olgishofen und die Kreisbrandinspektion, sowie vom Rettungsdienst ein Rettungswagen und der Einsatzleiter Rettungsdienst und mehrere uniformierte Streifen der Polizeiinspektion Memmingen. Der hinzugezogene Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeiinspektion Memmingen konnte noch vor Ort erste Ermittlungen führen. Als Brandursache wird von einem technischen Defekt an einem Nachtspeicherofen ausgegangen. Die Schadenshöhe beläuft sich auf etwa 90.000 Euro. Die weitere Sachbearbeitung übernahmen in der Zwischenzeit die Brandermittler der Kriminalpolizeiinspektion Memmingen.


Am Sonntagabend, 15.12.2019, gegen 20.00 Uhr, wurde der Integrierten Leitstelle Donau-Iller ein Brand in einer umgebauten Gaststätte in Kirchhaslach, Lkrs. Unterallgäu, gemeldet. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte aus Kirchhaslach und Babenhausen stiegt bereits massiver Rauch aus dem Dach auf. Unter Atemschutz begaben sich Kräfte in den Dachboden und von außen wurde über die Drehleiter der Feuerwehr Babenhausen die Dachhaut geöffnet. Nach ersten Löscharbeiten konnte der Brand eingedämmt werden. Die Einsatzleitung vermutet den Brandherd in einem Fehlboden. Im Gebäudeinneren wurde nun den Boden geöffnet um nach weiteren Glut- und Brandnestern zu suchen. Aufgrund der Atemschutzsituation wurden weitere Feuerwehren nachalarmiert wie Oberschönegg, Kettershausen u.a.

Beamte der Polizeiinspektion Memmingen gehen der Brandursache auf den Grund und versuchen die Schadenshöhe abzuschätzen. Eine ältere Bewohnerin konnte das Gebäude verlassen und wurde von der Familie betreut. Bei den Löscharbeiten bekam ein Atemschutzgeräteträger Kreislaufprobleme und wurde umgehend vom Rettungsdienst vor Ort versorgt.

 

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