Kempten – Durach | Neuer Rettungshubschrauber „Christoph 17“ offiziell übergeben

christoph-17 luftretter new-facts-euBayerns Innenminister Joachim Herrmann hat am Freitag, 10.05.2019, in Kempten vom Präsidenten des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Christoph Unger, den neuen Zivilschutz-Hubschrauber vom Typ ‚H135‘ für das Luftrettungszentrum ‚Christoph 17‘ entgegengenommen und dem Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Allgäu übergeben. „Unsere Rettungskräfte haben mit dem neuen ‚H135‘, der über eine Rettungswinde verfügt, eine höchst moderne Maschine. Das ist ein großer Gewinn für den Luftrettungsstandort. Mein herzlicher Dank gilt dem Bund!“, sagte der Minister. Die neue Maschine löst nach zehneinhalb Jahren die dortige ‚EC 135 T2i‘ ab. „Mit dem Hubschrauberwechsel kann die Erfolgsgeschichte des ‚Christoph 17‘ fortgeschrieben werden und der Standort Kempten wird vor allem auch in der Gebirgsluftrettung noch leistungsfähiger“, freute sich der Minister.

Die Zivilschutz-Hubschrauber (ZSH) spielen vor allem für die Sicherheit in Bayerns Bergregionen eine enorm wichtige Rolle. Sie werden vom Bund den Ländern für Katastrophen- und Zivilschutzfälle zur Verfügung gestellt. Bei der Übergabe dabei waren der Leiter der Bundespolizei-Fliegergruppe, Thomas Helbig, der Vize-Präsident des Bayerischen Roten Kreuzes Dr. Paul Wengert, der Oberbürgermeister der Stadt Kempten und Vorsitzende des Zweckverbands für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Allgäu Thomas Kiechle, und der Landrat des Landkreises Oberallgäu Anton Klotz. Herrmann betonte, dass bereits viele Patienten ihr Leben dem Einsatz der Hubschrauber zu verdanken haben: „Einige hätten mit Sicherheit nicht rechtzeitig gerettet werden können“, sagte Herrmann und ergänzte: „Mein allergrößter Dank gilt aber den Rettungskräften, die sich Tag und Nacht unermüdlich für ihre Mitmenschen einsetzen. Sie sind wahre Helden!“