Arrow-3 in Schwaben: Bundeswehr plant Raketenabwehr bei Lechfeld und Kaufbeuren

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Deutschland baut seine Raketenabwehr mit dem israelischen System Arrow 3 weiter aus. Nachdem die Bundeswehr die erste Betriebsstufe (IOC/Erstbefähigung) am Standort Holzdorf in Betrieb genommen hat, sind weitere Standorte in Bayern und Schleswig-Holstein vorgesehen – mit vollständiger Einsatzfähigkeit der Gesamtarchitektur frühestens bis 2030.

Kaufbeuren & Lechfeld: Stationierung in Schwaben „im Gespräch“

Für den süddeutschen Raum werden Kaufbeuren und das Lechfeld/Lagerlechfeld als mögliche Komponenten-Standorte diskutiert. Berichtet wird dabei über eine mögliche Aufteilung in Radar/Feuerleitung und Startsysteme (Launcher): Radar in der Nähe von Kaufbeuren, Starter am Lechfeld.
Wichtig: Nach öffentlicher Quellenlage handelt es sich hierbei teils um Berichte und Standort-Diskussionen – offizielle, detaillierte Standortbestätigungen können je nach Planungsstand noch folgen.

Warum Arrow 3 strategisch wichtig ist

Arrow 3 gilt als obere Schicht der Luftverteidigung gegen weitreichende ballistische Raketen. Das System kann nach Angaben aus Berichten anfliegende Flugkörper in großer Höhe abfangen (bis in den Bereich um 100 km) und wird mit Reichweitenangaben bis 2.400 km beschrieben.
Die Beschaffung ist Teil der deutschen Luftverteidigungs-Modernisierung; das Verteidigungsministerium hat den Arrow-3-Beschaffungsvertrag 2023 öffentlich gemacht.

Drei Standorte: Holzdorf – Bayern – Norddeutschland

Mehrere Quellen gehen davon aus, dass Deutschland insgesamt drei Arrow-3-Standorte aufbauen will: Holzdorf als erster Standort, dazu ein weiterer in Bayern und ein dritter in Schleswig-Holstein/Norddeutschland.

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