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Donnerstag. 24. September 2020 / 39

Kaltental | Überzahlungsbetrug: Mann fällt nicht auf gefälschten Scheck herein

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Um sein Moped zu verkaufen, hatte ein Mann aus dem Kaltental im Ostallgäu es in einem Kleinanzeigenportal für 1.700 Euro angeboten. Daraufhin meldete sich ein Käufer und übersandte einen Scheck über 4.500 Euro. Der Betrüger bat den Verkäufer, den Scheck bei der Bank einzulösen und das zu viel erhaltene Geld an ihn zurück zu überweisen. Der Mann erkannte jedoch, dass hier etwas nicht stimmen konnte und wandte sich an die Polizei.
Dort ist die Masche des Überzahlungsbetrugs hinlänglich bekannt. Der Scheck, der gefälscht ist, wird zunächst von der Bank unter Vorbehalt eingelöst und die Summe gutgeschrieben. Wird aber dann festgestellt, dass keine Deckung vorliegt, wird der Betrag von der Bank wieder zurückgebucht. Der Betrüger hofft, dass der Geschädigte ihm vorher den Differenzbetrag überwiesen hat, denn die Überweisung ist im Gegensatz zur Scheckgutschrift nicht mehr rückgängig zu machen.
An der Ware selbst, in diesem Fall das Moped, ist der Täter überhaupt nicht interessiert.

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