Investitionen gut angelegt: Unternehmen gehen neue Wege

Neue Start-ups, innovative Produkte und vielversprechende Ideen sind in der heutigen Zeit keine Seltenheit mehr. Mit dem Wandel der Gesellschaft und dem digitalen Zeitalter müssen Unternehmen der Zeit einen Schritt voraus sein. Versandhandel Zalando scheint diese Strategie in Perfektion zu befolgen.

Die Baader Bank hob Zalando erst kürzlich in die Top-5 der Baader Helvea Top Picks Liste. Auf dieser Liste landen nur Unternehmen, die besonders vielversprechend in Hinblick auf Umsatz, Profit und Anteile erscheinen. Das steigende Wertpapier ist das Ergebnis einer gut überlegten Strategie, die aus Technologie und kundenfreundlichem Handling besteht. Der kostenfreie Versand sowie der einfache Bestellprozess sind für Kunden immer noch der größte Anreiz, um bei Zalando zu bestellen. Im gleichen Zuge ist die Usability des Shopsystems so selbsterklärend, dass auch ungeübte Online-Einkäufer schnell an ihre Wunschprodukte gelangen. Das moderne Shopsystem macht es möglich: Durch Anbindungen an alle gängigen Bezahlanbieter hat der Kunde von Beginn an die freie Wahl, wie er bezahlen möchte. Der automatisierte Warencheck im Hintergrund macht es für Zalando wiederum einfach zu wissen, welches Produkt in welcher Ausführung noch im Lager vorhanden ist. Die integrierte Warenwirtschaftsschnittstelle zeigt Kunden und Zalando schnell und einfach an, ob noch ausreichend Produkte vorhanden sind oder nicht.

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Technologie shoppt mit

Dank solcher Systeme ist auch der Einsatz auf Pop-up-Events oder Messen sehr einfach, da Verkäufe nicht mehr an nur einen Ort gebunden sind. Für den Einsatz auf Messen wie der Bread&&Butter 2018 nutzt Zalando beispielsweise das Kassensystem von Tillhub. Die innovative Software kombiniert die Logistik aus dem Hauptlager mit dem Warenbestand des temporären Events, um einen aktuellen Stand der Verfügbarkeit zu gewährleisten. Zudem können Produkte direkt über das Tool nachgeordert werden. Ebenso machen es die vielfältigen Zahlungsmöglichkeiten den Besuchern einfach, nach Lust und Laune zu shoppen. Die intuitive Benutzeroberfläche auf den Tablets ist auch für Verkäufer äußerst praktisch, erlaubt sie ihnen, schnell und unkompliziert Waren zu kassieren. Durch den geringen Aufwand an der Kasse bleibt umso mehr Zeit, mit dem Kunden zu interagieren. Shopping und Technologie schließen sich damit keineswegs aus und die ewige Frage, ob der Einzelhandel aufgrund von Technik aussterben wird, ist falsch formuliert. Eher sollte die Frage lauten, inwiefern der Einzelhandel dazu bereit ist, in neue Technik zu investieren. Mit vielfältigen Zahlmöglichkeiten und einfachen Anbindungen wäre dies bereits ein erster Schritt.

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Branchenweite Einsätze

Aber nicht nur in der Mode oder im Shopping ist Innovation wichtig. McDonalds hat vor einem Jahr damit begonnen, seine Filialen mit Bestellautomaten auszustatten. Somit verteilt sich der Orderprozess auf die klassische Bestellung an der Theke sowie jener am Terminal. Dadurch, dass der Kunde selbst Produkt, Getränk und Menüs wählt, ist außerdem die Chance höher, dass mehr Umsatz erzielt wird. Auch ist der Klick auf eine kleine Pommes oder einen Nachtisch schneller getätigt, als das Fragen eines Mitarbeiters, der zunächst das Sortiment aufzählt. An dieser Stelle ist der Kunde nämlich oft überfordert. Durch den selbstbestimmten Bestellprozess wird dem Kunden das Gefühl gegeben, sich selbst eine ganz individuelle Order zusammenstellen. Auch hier sind Kartenzahlung, ApplePay oder kontaktloses Bezahlen ein erheblicher Vorteil. 

Wenn der Handel weiter in diese Richtung tendiert, bestehen gute Chancen für Firmen, den Einkauf oder Bestellvorgänge zu einem kleinen Erlebnis werden zu lassen. Der Kunde muss aktiv bleiben und Prozesse müssen sich stets natürlich anfühlen.