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Donnerstag. 21. Oktober 2021 / 42

IHK-Schwaben | Wichtiger Impuls für transatlantischen Handel

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Der Export in die USA ist weiter im Aufwind. IHK Schwaben begrüßt Ankündigung, geimpfte Personen wieder einreisen zu lassen

 

Die IHK Schwaben begrüßt die Ankündigung der USA, ab Anfang November geimpfte Personen wieder einreisen zu lassen. „Dies ist ein wichtiger Impuls für den transatlantischen Handel und ein lang erhoffter Schritt in Richtung Normalität bei Geschäftsreisen in die USA“, sagt Jana Lovell, Geschäftsfeldleiterin International bei der IHK Schwaben. „Auch wenn sich in eingespielten Geschäftsbeziehungen vieles virtuell erledigen lässt, das Neukundengeschäft ist durch die aktuellen Restriktionen doch stark erschwert“, so Lovell.

 

Rund 650 bayerisch-schwäbische Unternehmen aus Handel, Produktion und Dienstleistung unterhalten regelmäßige Geschäftskontakte in die USA. Davon engagieren sich 150 mit einer eigenen Niederlassung vor Ort. Vor allem die Unternehmen aus den Bereichen Maschinenbau, Kfz- und Zuliefererindustrie haben in Bayerisch-Schwaben einen großen Anteil am US-Handelsvolumen. Auch für technologieorientierte Start-ups sind die USA ein wichtiger Markt. Auf knapp 29,4 Milliarden Euro belief sich bayernweit das Volumen an Ex- und Importen in und aus den USA im Jahr 2020. Die Vereinigten Staaten sind Bayerns wichtigstes Exportland. Nach einem coronabedingten Einbruch hat das Exportvolumen im Vergleich zum Vorjahr sogar wieder um 23 Prozent zugelegt, wie die gestern veröffentlichten Zahlen zeigen.

Mehr Planungssicherheit bei Geschäftsreisen

Schwer getroffen hat die Unternehmen die strikte Abschottung der USA mit Beginn der Corona-Krise. Strenge Einreiseregelungen hatten besonders den stark exportorientierten Anlagenbauern aus Bayerisch-Schwaben das Geschäft erschwert. „Der persönliche Kontakt zu Geschäftspartnern in den USA ist seit mehr als eineinhalb Jahre nur mit Ausnahmegenehmigungen möglich“, berichtet Lovell. Der Bürokratieaufwand dafür ist hoch und mit Unsicherheiten verbunden. „Insbesondere Unternehmen, die bislang nicht die Voraussetzungen für die Ausnahmegenehmigung zur Einreise, die sogenannte National Interest Exception, erfüllen, bekommen nun etwas Planungssicherheit zurück“, so Lovell.

Letzte Details sind noch zu klären

Allerdings sind die Einzelheiten der Einreisebestimmungen noch unklar. Diese werden voraussichtlich erst Anfang November veröffentlicht. „Leider werden sich die Hürden bei der Einreise in die USA nicht vollständig auflösen“, sagt Lovell. Formale Pflichten, die bereits vor der Corona-Krise immer wieder für Schwierigkeiten gesorgt haben, wie die Visapflichten, werden für Geschäftsreisende auch weiterhin gelten. „Und das teilweise mit erheblichem administrativen Aufwand“, so die IHK-Expertin.

Die IHK Schwaben unterstützt die Unternehmen beim Außenhandel mit umfassender Beratungsangeboten. Aktuelle Informationen zu den Regelungen beim Grenzübertritt in Corona-Zeiten sowie den direkten Kontakt zu den IHK-Ansprechpartnern finden Sie unter schwaben.ihk.de, Nr. 4850324. Außerdem bietet die IHK Schwaben am Dienstag, 5. Oktober, einen Visa-Sprechtag, zu dem man sich unter schwaben.ihk.de, Nr. 104154403 anmelden kann.

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