Seit dem 1. April ist der neue Rettungswagen in Ettenbeuren offiziell im Einsatz. Damit steht für den Bereich Jettingen künftig dauerhaft ein zweiter Rettungswagen zur Verfügung. Für das Kammeltal und die umliegende Region bedeutet das eine spürbare Verbesserung der notfallmedizinischen Versorgung.
Zweiter Rettungswagen für den Bereich Jettingen
Der zusätzliche Standort war bereits im vergangenen Jahr beschlossen worden. Hintergrund sind steigende Einsatzzahlen und das Ziel, die Hilfsfristen im ländlichen Raum auch künftig zuverlässig einzuhalten.
Den Zuschlag für den neuen Standort erhielt die Firma Bäuerle Ambulanz. Nach Abschluss aller vertraglichen Regelungen und organisatorischen Vorbereitungen konnte der Betrieb nun planmäßig aufgenommen werden.
Landrat Hans Reichhart: Wichtiger Tag für die Sicherheit
Für Landrat Hans Reichhart ist die Inbetriebnahme ein bedeutender Schritt für die Region.
„Heute ist ein wichtiger Tag für die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger. Mit dem neuen Rettungswagen verkürzen wir die Anfahrtszeiten spürbar und stärken die Notfallversorgung in der gesamten Region“, so Reichhart.
ZRF sieht deutliche Entlastung im Rettungsdienst
Auch der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) bewertet den neuen Standort als wichtigen Fortschritt. Geschäftsführer Jan Terboven betont, dass der zusätzliche Rettungswagen die bestehenden Strukturen entlastet.
Gerade bei parallelen Einsätzen könne wertvolle Zeit gewonnen werden. Und genau diese Zeit sei im Notfall oft entscheidend.
Nach den Vorgaben des Bayerischen Rettungsdienstgesetzes soll der Rettungsdienst in Bayern so geplant werden, dass ein Notfallort in der Regel innerhalb von zwölf Minuten Fahrzeit erreicht werden kann. Ein vom ZRF beauftragtes Gutachten kam zu dem Ergebnis, dass im Versorgungsbereich Jettingen ein zusätzlicher Rettungswagen notwendig ist.
Übergangsstandort am Bauhof in Ettenbeuren
Der neue Rettungswagen ist zunächst übergangsweise am Bauhof in Ettenbeuren stationiert. Parallel dazu laufen die Planungen für den Umbau des Feuerwehrhauses zur dauerhaften Rettungswache.
Bürgermeister Thorsten Wick erklärt dazu: „Wir schaffen hier eine moderne Infrastruktur, die den Anforderungen eines leistungsfähigen Rettungsdienstes gerecht wird.“
Deutlich bessere Versorgung für Kammeltal und Umgebung
Mit dem Start des neuen Rettungswagens wird die Notfallversorgung in Ettenbeuren, Jettingen und im gesamten Kammeltal deutlich gestärkt. Besonders in ländlichen Regionen ist eine schnelle medizinische Hilfe entscheidend. Der neue Standort soll künftig dabei helfen, die Versorgung noch zuverlässiger und schneller sicherzustellen.









