Gewerkschafts-Chefin für "Mindestlohn-Hotline"

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Berlin – Die Vorsitzende der Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG), Michaela Rosenberger, hat sich für die Einrichtung einer „Mindestlohn-Hotline“ ausgesprochen. „Da können Betroffene oder deren Angehörige anonym anrufen, wenn ein Chef keinen Mindestlohn zahlt“, sagte Rosenberger der „Bild-Zeitung“ (Dienstagausgabe). Ein entsprechendes Modell gebe es bereits in England.

„Da ruft aber kaum einer an, weil die meisten Chefs den Mindestlohn von alleine zahlen – aus Sorge, ein Problem zu bekommen“, sagte die NGG-Vorsitzende weiter. „Die Mindestlohn-Hotline wäre auch für Deutschland sinnvoll.“

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