Eurofighter-Absturz: Bundeswehrpilot offenbar tot

Schwerin (dts Nachrichtenagentur) – Nach der Kollision zweier Eurofighter in Mecklenburg-Vorpommern haben die Einsatzkräfte der Polizei Leichenteile in der Nähe des Absturzortes gefunden. „Unsere Einsatzkräfte haben Leichenteile in der Nähe von Silz gefunden. Wir können derzeit noch nicht bestätigen, dass sie sich um den zweiten Piloten handelt“, meldete die Polizei Neubrandenburg am Nachmittag über Twitter.

Der andere Pilot konnte der Polizei zufolge lebend geborgen werden. Zudem warnt die Polizei vor gefährlichen Trümmerteilen, die durch die Flugzeugkollision verteilt wurden. Ob die Eurofighter Waffen an Bord hatten, ist weiterhin unklar. Das Unglück ereignete sich kurz vor 14 Uhr über dem Fleesensee im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Auf einem Video von der Unglücksstelle waren Rauchsäulen zu sehen. Durch den Absturz wurden vor Ort auch Waldbrände ausgelöst, die von den Einsatzkräften der Feuerwehr erfolgreich gelöscht werden konnten.

Eurofighter, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Eurofighter, über dts Nachrichtenagentur