Ebola-Ausbruch in Westafrika fordert seit Februar mehr als 200 Opfer

Conakry – Der Ebola-Ausbruch in mehreren westafrikanischen Staaten ist noch immer nicht unter Kontrolle. Seit Februar erlagen mehr als 200 Menschen der hochansteckenden Seuche. Seit Ende Mai seien in Guinea und Sierra Leone dutzende weitere Fälle der Krankheit aufgetreten.

In Liberia seien hingegen seit vier Wochen keine neuen Fälle entdeckt worden. Beamte aus den Gesundheitsministerien der betroffenen Staaten wollen sich in der kommenden Woche in Monrovia treffen, um ihre Erfahrungen auszutauschen. Ein Hauptproblem bei der Verbreitung seien Bestattungsrituale, bei denen Familienangehörige körperliche Nähe zu infizierten Opfern suchten und sich dabei ansteckten. Die Sterblichkeitsrate des Virus liegt bei über 70 Prozent.

Über dts Nachrichtenagentur

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