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Mittwoch. 23. Juni 2021 / 25

Die größten Sponsorings im Profisport in Deutschland

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Der Profisport ist ein Milliardengeschäft. Sportler/innen werden nicht nur von ihren Clubs bezahlt, sondern haben auch sehr oft Sponsorenverträge, mit denen sie noch zusätzliches Geld verdienen.
Auch die Sportclubs finanzieren einen großen Teil ihrer Ausgaben durch Sponsoring. Die bekanntesten Formen hat jeder wohl schon einmal bei einem Fußballspiel gesehen: Auf den Trikots der Spieler und ringsum auf der Bande im Stadion werben die unterschiedlichsten Unternehmen mit ihrer Marke oder ihrem Slogan.
Für die Sponsoring-Unternehmen stellt die Zusammenarbeit mit Clubs und Sportlern/innen ein lukratives Geschäft dar, denn haben sie einen sympathischen Werbeträger, kurbelt das den Umsatz an.

Sponsoring – auch kleine mittelständische Unternehmen sind mit von der Partie

Während große DAX-Konzerne wie die Telekom oder Volkswagen auf den Trikots des FC Bayern München bzw. VfL Wolfsburg vertreten sind, und zu den größten Sponsoren der Bundesliga gehören, mischen auch kleinere mittelständische Unternehmen im Sponsoring mit. Beispielsweise tritt die in Darmstadt ansässige Software AG als Hauptsponsor des SV Darmstadt 98 auf und Henkel sponsort bei Fortuna Düsseldorf.

Die Einnahmen aus dem Trikotsponsoring allein in der 1. Fußball-Bundesliga beliefen sich in der Saison 2020/2021 auf 274,2 Milliarden Euro.
Die Telekom ließ sich den besten Platz auf dem FC Bayern-Trikot letztes Jahr 35 Millionen Euro kosten, Gazprom bezahlte 24 Millionen Euro bei FC Schalke 04 und Volkswagen 20 Millionen Euro beim VfL Wolfsburg.

Im Gegensatz zu „herkömmlicher“ Werbung hat Sponsoring den Vorteil, dass es nicht als Werbung verstanden wird. Es zeigt, dass sich ein Unternehmen für den Sport einsetzt, und schafft somit eine Verbindung zu den Fans, und animiert sie auf subtile Weise, sich mit diesem Unternehmen näher auseinanderzusetzen und möglicherweise sogar dessen Produkte zu erwerben.

Dasselbe Prinzip gilt auch für die Bandenwerbung im Stadion, die ebenso in den Bereich des Sponsorings fällt. Hier werben neben den Hauptsponsoren auch andere Unternehmen, zum Beispiel deutsche Wettanbieter wie mybet.

Die bestbezahlten deutschen Sportler im internationalen Vergleich

Im Ranking des Forbes-Magazins, das letztes Jahr den am meisten verdienenden Sportler der Welt ermittelt hat, landete Rennfahrer Sebastian Vettel als bestbezahlter deutscher Sportler auf Platz 32 der Rangliste. Er verdiente in einem Jahr 36,3 Millionen US-Dollar.
Mesut Özil als der am zweitbesten bezahlte Deutsche kam auf Platz 49 mit einem Verdienst von 28,7 Millionen US-Dollar.

Auf Platz 1 der Weltrangliste schaffte es Tennisspieler Roger Federer mit einem Verdienst von 106,3 Millionen US-Dollar. Cristiano Ronaldo musste sich mit einem Verdienst von 105 Millionen US-Dollar mit dem zweiten Platz begnügen.

Welches Unternehmen gibt am meisten fürs Einzelpersonensponsoring aus?

Es sind vor allem Sportartikelhersteller, die das Sponsoring für sich nutzen. Weltweit hat Nike zahlreiche Verträge mit Spitzensportlern aus verschiedenen Bereichen, zum Beispiel den US-Amerikaner Kevin Durant (Basketball), den Nordiren Rory McIlroy (Golf), und auch den Schweizer Tennisspieler Roger Federer. Letzterer bekommt im Rahmen eines 10-Jahresvertrags insgesamt 100 Millionen US-Dollar für das Tragen des Nike-Hakens.

Auch der deutsche Sportartikelhersteller Adidas mischt hier munter mit: Dafür, dass der NBA-Spieler Derrick Rose in Adidas-Montur auftritt, bezahlt ihm das Unternehmen im Rahmen eines 10-Jahresvertrages 280 Millionen US-Dollar.

Sponsoring im Motorsport und Wintersport

Vor allem im Rennsport ist das Sponsoring eine wichtige Einnahmequelle für die Rennställe, denn die technische Weiterentwicklung der Fahrzeuge verschlingt Unsummen an Geld.
Beispielsweise bezahlte Vodafone zwischen 2007 und 2013 pro Jahr 75 Millionen US-Dollar an McLaren Mercedes. Schon 2008 zahlte sich das für das Telekommunikationsunternehmen aus, als Lewis Hamilton den WM-Titel holte.

Da der Wintersport vor allem in Deutschland der zweitbeliebteste Sport ist, werben hierzulande auch zahlreiche namhafte Unternehmen auf den Trikots der Sportler oder in den Veranstaltungsstätten. Man sieht hier die Logos von Audi, Red Bull, BMW, Milka und Erdinger. Vor allem Audi und Milka lassen sich hier als sehr treue und langjährige Sponsoren im Wintersport identifizieren: Seit mehr als 30 Jahren sieht man die ikonischen vier Ringe des Automobilkonzerns auf Bannern an den Strecken oder auf den Trikots der Sportler/innen. Milka ist seit mehr als 25 Jahren mit von der Partie. Der größte Coup des Schokoladenfabrikanten und eines der erfolgreichsten Sponsorings aller Zeiten: die Ausstattung Martin Schmitts mit einem lila Helm und dem Milka-Schriftzug im Jahre 1998, als der äußerst beliebte deutsche Skispringer von Sieg zu Sieg im Weltcup und bei der Vierschanzentournee sprang.

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