Der Kemptner Rettungshubschrauber „Christoph 17“ war 2015 insgesamt 1790 mal in der Luft

Symboldbild - Pöppel

Symboldbild – Pöppel

Der Rettungshubschrauber „Christoph 17“ ist in Durach im Landkreis Oberallgäu stationiert. Er wird von der Integrierten Leitstelle Allgäu in Kempten disponiert. Für 2015 vermeldet die Crew um den Rettungshubschrauber einen Rekord – 1.790 Einsätze.

Ein Viertel der Einsätze waren in den Allgäuer Bergen – hier gerade in der Wintersession ein Schwerpunkt auf den Pisten für den Christoph 17. Dabei musste 61 mal das Bergetau an die Maschine angehängt werden, um eine Rettung durchführen zu können. Eine primäre Aufgabe des Rettungshubschraubers „Christoph 17“ ist die schnelle Verbringung des Notarztes an die Einsatzstelle. Hier hat der Hubschrauber einen erheblichen Zeitvorteil zu den bodengebundenen Kräften.

Die Besatzung des RTH besteht aus einem Piloten, der von der Bundespolizei gestellt wird, einem speziell ausgebildeten Rettungsassistenten und einem Notarzt. Bei Einsätzen mit der Bergwacht wird bei Bedarf weiteres Personal aufgenommen. Bundesweit gibt es 50 Standorte für Rettungshubschrauber, hier in unserer Nähe noch Ulm, Augsburg und Friedrichshafen.