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Donnerstag. 15. April 2021 / 15

Crowdfunding als Teil einer neuen Anlagestrategie

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Symbolbild

Kein Tag mehr, an denen nicht die Nachrichten über das Cornonavirus dafür sorgen, dass sich die Anleger an den Märkten um ihre Investitionen sorgen. Auch wenn man momentan sicherlich andere Sorgen als das eigene Kapital haben kann, so ist es dennoch berechtigt, sich mit dieser Sachlage zu befassen. Denn die Märkte erfahren aktuell ein ziemliches Auf und Ab. Da stellt sich unwillkürlich die Frage, welche Optionen man als Kleinanleger hat, um dennoch auf eine gute Rendite zu kommen und dabei das eigene Geld nicht zu sehr den Schwankungen der Wall Street oder der Frankfurter Börse ausgesetzt zu sein. Eine Überlegung wäre hier vielleicht das Crowdfunding. Noch relativ neu, machen sich viele Unternehmen daran, dieses Geschäftsmodell zu perfektionieren um es so noch beliebter und relevanter zu machen. Ein paar Fakten über Crowdfunding.

Keine Banken mehr im Weg

Crowdfunding ist im Wesentlichen das Gegenteil des Mainstream-Ansatzes zur Unternehmensfinanzierung. Wenn man Kapital oder einen Kredit beschaffen möchte, für welche Aktivitäten auch immer, dann muss man bei herkömmlichen Arten der Finanzierung aus einem kleinen Pool an Anbietern wählen – Banken, Angel-Investoren oder auch Risikokapitalunternehmen. Das schränkt die Optionen ein, zumal man im Falle einer Pleite dann auch diesen Investoren einen großen Batzen Geld zurückzahlen muss. Daher vertrauen mehr und mehr Menschen darauf, kleine Summen von einer Menge an Menschen zu beziehen. Das Risiko wird somit für alle geringer und man hat Zugriff auf eine viel größere Menge an Menschen die ein gewisses Interesse daran haben, dass der Kredit zurückbezahlt wird. Hier kommt dann auch gleichzeitig Marketing ins Spiel, denn von vorneweg kennen schon viele Menschen das Unternehmen.

Ideal für den Unternehmensbeginn

Da immer mehr StartUps immer schneller an die Märkte preschen, kommt man oft nicht mehr hinterher, wer was macht. Daher ist frisches Geld oftmals nicht leicht zu bekommen. Denn es ist bekannt, dass StartUps zu Beginn ihrer Existenz nur selten Gewinne erzielen. Banken sind auch da recht nervös, weswegen Crowdfunding Optionen immer populärer werden. Wenn man in Aktien und Unternehmen investiert weiß man schon, dass eine frühzeitige Finanzierung von entscheidender Bedeutung ist. Auf diese Weise kann man zum richtigen Zeitpunkt auf potenziell lohnende Dinge zugreifen und auf den größten Anteil des Gewinns zugreifen, wenn dieser zur Verfügung ist. Viele Startups nutzen Crowdfunding-Plattformen als Form Finanzierung in der Frühphase. Die Renditen hier sind oftmals viel höher als bei konservativen Anlagemethoden wie Funds, Festgeld oder Tagesgeldkonten. Zumal man hier auch an etwas teilhaben kann: denn Investoren von StartUps sind meist viel näher an einem Produkt dran als bei anderen Arten der Finanzanlage. In Zeiten der „Shared Economy“ mit Firmen wie Uber und AirBnB oder auch einem Instant Banking Casino sind Crowdfunding Optionen lediglich der nächste Schritt hin zu einer Welt die nicht mehr ausschließlich von Banken und Hedge-Funds geleitet wird. Das ist erfrischend, denn auch wenn diese Art der Anlage stets mit einem gewissen Risiko behaftet ist, es wirkt wie eine sinnige Methode um das eigene Portfolio noch weiter zu diversifizieren. Denn wenn man das Kapital auf viele Beine verlegt hat, dann ist man auch in Tagen, an den News über das Virus die Weltmärkte beherrscht, auf der sicheren Seite.

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