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Dienstag. 24. November 2020 / 48

COVID-19 | Schwaben Süd/West: Polizei im Einsatz bei der Überwachung der Ausgangsbeschränkungen

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Immenstadt | Am Freitag, 17.04.2020, gegen 15.00 Uhr, wurde die Polizeiinspektion Immenstadt von einem Zeugen auf eine Personenansammlung in der Sonthofener Straße aufmerksam gemacht. Bei der Überprüfung wurden vier Personen im Alter von 19 – 23 Jahren festgestellt, die dort ein Auto waschen wollten. Da dies kein triftiger Grund ist, um das Haus zu verlassen, die Personen außerdem nicht zusammen wohnen und auch den Mindestabstand unterschritten war, wurden sie zur Anzeige gebracht.

Marktoberdorf | Am Freitagabend, 17.04.2020, wurde der Polizei mitgeteilt, dass sich eine Person in einer Wohnung aufhalten würde, die dort nicht wohnen würde. Dies bestätigte sich bei der anschließend durchgeführten Kontrolle, weshalb sowohl gegen den Gastgeber, als auch gegen seinen Besucher Anzeige erstattet wurde.

Oberegg | Am Freitag gegen 20:50 Uhr wurde im Bereich des Oberegger Stausees laute Musik festgestellt. Bei der Kontrolle einer Hütte, konnte dort ein 17-Jähriger angetroffen werden. In der Hütte konnte ein Notstromaggregat und hochprozentiger Alkohol festgestellt werden. Der Jugendliche gab an, dass die anderen Gäste der „Party“ bereits schon wieder gegangen sind. Nachdem diese „Party“ gegen die Ausgangsbeschränkungen verstößt wird der Jugendliche nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt und ihn erwartet eine Geldstrafe. 

Laupheim/Ichenhausen | In der zurückliegenden Nacht wurden durch Beamte der Polizeiinspektion Günzburg im Rahmen von anderweitigen Sachbehandlungen mehrere Personen festgestellt, die sich nicht an die bestehenden Regeln der temporären Ausgangsbeschränkungen hielten und ohne triftigen Grund das Haus verließen. Diese besuchten entweder dritte Personen in deren Hausstand oder wurden als Personengruppe ohne Zugehörigkeit zum gleichen Hausstand auf der Straße betroffen. Ein Platzverweis wurde jeweils ausgesprochen. Zudem wurden Bußgeldverfahren eingeleitet. 

Altenstadt/Vörhingen | Im Verlauf des Freitags wurden im Dienstbereich der Polizeiinspektion Illertissen mehrere Kontrollen hinsichtlich der geltenden COVID-19 Bestimmungen durchgeführt. Es kam in der Folge zu 24 Anzeigen gegen Personen, die gegen die Verordnung verstoßen haben. Darunter war u.a. das Treffen von zwei Personen auf einem gesperrten Spielplatz in Altenstadt zum Musikhören und Essen – das Treffen mit mehreren Personen in einer Wohnung in Altenstadt zum Shisha Rauchen – das Feiern eines Geburtstages in einem Garten in Altenstadt durch acht Personen – das Treffen von vier Freunden zum „Rumhängen“ am Bahnhof in Vöhringen, welches durch die Sicherheitswacht Vöhringen festgestellt wurde (In diesem Zusammenhang gaben die vier Jugendliche zudem anfangs noch falsche Personalien an) – das Treffen zur Rückgabe von geliehenem Geld in Illertissen – das nachträgliche Feiern von Ostern in Illertissen durch eine Großfamilie mit unterschiedlichen Wohnorten.

Mindelheim-Unterallgäu | In den letzten Tagen ging eine Vielzahl von Mitteilungen über vermeintliche und tatsächliche Verstöße gegen die bayerische Allgemeinverfügung zum Infektionsschutz ein, welche durch die Streifen der Polizeiinspektionen überprüft werden mussten. Dies führte zu einem stark erhöhten Einsatzaufkommen der betroffenen Dienststellen. Während einige der Mitteilungen nicht zutreffend waren, mussten anderen Ortes Ordnungswidrigkeitsverfahren nach dem Infektionsschutzgesetz eingeleitet werden. So auch in Haselbach, wo sich am Freitag gegen 20.00 Uhr sieben junge Männer zu einem Lagerfeuerabend trafen. Das gesellige Beisammensein war vielleicht lustig, jedoch in Zeiten der Corona-Vorbeugung nicht zielführend. Die Teilnehmer müssen wegen des Verstoßes gegen die Ausgangs- und Versammlungsbeschränkung mit Bußgeldern rechnen.

 

 

 

 

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