China: Strässer fordert Freilassung inhaftierter Tiananmen-Aktivisten

Fahne von China, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Fahne von China, über dts Nachrichtenagentur

Berlin – Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Christoph Strässer, hat anlässlich des 25. Jahrestags des Massakers auf dem Tiananmen-Platz in Peking die Freilassung der noch immer im Zusammenhang mit den Demonstrationen vom 4. Juni 1989 Inhaftierten gefordert. „Ich bedauere, dass in jüngster Zeit wieder Angehörige, Intellektuelle und andere, die der Toten gedenken wollen und eine Diskussion über die Vorgänge anstoßen möchten, verhaftet wurden“, so Strässer am Dienstag. „Ich fordere die Freilassung dieser Journalisten, Bürgerrechtler und Familienangehörigen.“

Strässer lud China zu einer Fortsetzung des Menschenrechtsdialogs ein. Unterdessen wurden in China kurz vor dem Jahrestag der blutigen Niederschlagung der friedlichen Proteste auf dem Platz des Himmlischen Friedens die Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Medienberichten zufolge wurden zusätzliche Polizisten nach Peking beordert und Kontrollpunkte in den Straßen der Stadt eingerichtet.

Über dts Nachrichtenagentur

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