THW im Einsatz | Die Aufgaben und die Spezialisierung im Katastrophenfall klar geregelt

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Bahngleise, Strom- und Mobilfunknetze, Straßen – wichtige Infrastruktur haben die Wassermassen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz weggespült. Auch Brücken, die den Verkehr an vielen Orten bündeln, hat das Hochwasser zerstört und damit Menschen von der Außenwelt abgeschnitten.
Um diesen Teil des Verkehrsnetzes wiederherzustellen, sind in Ahrweiler die Expertinnen und Experten der Fachgruppe „Brückenbau“ im Einsatz. Aus drei Bundesländern kommen sie zusammen und räumen momentan die Stelle, an der bald eine Behelfsbrücke stehen soll. Stück für Stück bauen sie das wieder auf, was die Fluten niedergerissen haben.
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Fotos: THW/Hannig
Pumpen, Notstromaggregate, Trinkwasseraufbereitungsanlagen – alle Großgeräte des THW laufen seit Tagen pausenlos. Mit der Men- und Womenpower unserer Einsatzkräfte leisten sie einen wichtigen Beitrag in den vom Hochwasser betroffenen Regionen.
Diese unterstützen seit gestern auch in Bayern. Bayerische Helferinnen und Helfer sind bereits in NRW im Einsatz, nun ist ihr Engagement auch in der Heimat gefragt. Das THW steht zusammen, um überall dort zu sein, wo Hilfe gebraucht wird.
Foto: THW/Friedrich
Unwetterkatastrophe in Südwestdeutschland: #Starkregen des Tiefs Bernd haben in wenigen Tagen ganze Orte in NRW und Rheinland-Pfalz geflutet. Um Menschenleben, aber auch Infrastruktur und Sachwerte zu retten, sind mehrere Tausend THW-Kräfte unermüdlich im Einsatz. Sie sichern Deiche und Talsperren, um das Wasser zurückzuhalten. Dort, wo es nicht mehr zurückzuhalten war, pumpen sie Häuser, Straßen und Keller ab. Gleichzeitig liefern sie Strom und Trinkwasser dorthin, wo die Fluten die Infrastruktur zerstört haben. Ein Unwetter, viele Einsätze, viele Schicksale.
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Foto: THW/Facebook

 

Von dem einen Wasser gibt es zu viel, von dem anderen zu wenig: Hochwasser ist nicht nur eine Gefahr für Menschen, Tiere und Sachwerte, sondern zerstört auch großflächig die Infrastruktur. In den betroffenen Gebieten in NRW und Rheinland-Pfalz sind Straßen und Bahnstrecken weggespült worden, viele haben keinen Zugang zu Strom oder Gas und kein sauberes Trinkwasser. Rund

2.500 Helferinnen und Helfer des THW sind momentan im Einsatz, um an all diesen Stellen zu helfen – mit Notstromaggregaten, mit leistungsstarken Pumpen und mit Trinkwasseraufbereitungsanlagen. Damit können sie Rohwasser in hochqualitatives Trinkwasser verwandeln. Unsere Helferinnen und Helfer betreiben momentan eine solche Anlage beispielsweise am Krankenhaus in Ahrweiler, um Personal, Patientinnen und Patienten und die Bevölkerung mit Wasser zu versorgen. Gleichzeitig kämpfen Einsatzkräfte von THW, Feuerwehren, Hilfsorganisationen aus ganz Deutschland und auch viele Privatpersonen gegen die Schäden des Wassers.

Foto: THW/Facebook