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Ravensburg | Katastrophenschutz mit vier Krankenwagen auf den Weg nach Bruchsal

03-08-2014-kempten-allgaeu-katastrophenschutzuebung-feuerwehr-thw-brk-juh-festwoche-groll109
Symbolbild
Vier Einsatzfahrzeuge des Katastrophenschutzes der Kategorie Krankentransportwagen (KTW) der Hilfsorganisationen Deutsches Rotes Kreuz (DRK) Kreisverband Ravensburg, DRK Kreisverband Wangen im Allgäu und der Johanniter Unfallhilfe (JUH) Bodensee-Oberschwaben mit insgesamt 12 Einsatzkräften sind soeben auf Marschbefehl des Innenministeriums als Dringlichkeitseinsatz zur Unterstützung bei der Unwetterlage in Rheinland-Pfalz ausgerückt.
Foto: LFS Bruchsal – Facebook
Die Helfer stellen sich auf einen mehrtägigen Hilfeeinsatz ein. Primäres Ziel ist nun die Landesfeuerwehrschule in Bruchsal in Baden-Württemberg. Dort sammeln sich 100 Krankentransportfahrzeuge der Kategorie Typ B oder 4-Tragewagen. Das Land Baden-Württemberg entsendet von dort die Einsatzzüge in die genauen Schadensgebiete. Bereits die Anfahrt erfolgt mit Sonderrecht (Martinshorn und Blaulicht). Der voraussichtliche Einsatzraum wird der Landkreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz sein.
Die Helfer des Roten Kreuzes haben in Windeseile für sich gepackt, aber auch Spielzeug für betroffene Kinder nicht vergessen. „Wir bereiten uns auf Evakuierungssituationen von Krankenhäusern und Altenheimen vor sowie weitere Betreuungslagen“, so Alfred Bosch, Katastrophenschutzbeauftragter des DRK Kreisverbandes Ravensburg.
DRK-Kreisbereitschaftsleiterin Cornelia Barth hat veranlasst, dass alle Katastrophen- und DRK-Eigenfahrzeuge für ein weiteres aufwachsen der Gefahrenlagen auch für die Region Bodensee-Oberschwaben vorbereitet sind. Im Landkreis Ravensburg gibt es vier Einsatzeinheiten des Katastrophenschutzes, davon stellt der DRK Kreisverband Ravensburg e.V. zwei Einheiten mit 17 Sonderfahrzeugen und 250 ausgebildeten Katastrophenschutzhelfern.