Drei Unfälle auf der A96 nach Wetterumschwung – rund 195.000 Euro Schaden

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Der plötzliche Wetterumschwung hat am Dienstagmorgen, 12.05.2026 auf der A96 bei Lindau zu mehreren Verkehrsunfällen geführt. Innerhalb kurzer Zeit kam es auf Höhe Pechtensweiler zu drei alleinbeteiligten Unfällen auf schneebedeckter Fahrbahn. Eine Person wurde leicht verletzt, der Gesamtschaden wird auf rund 195.000 Euro geschätzt.

Zunächst verlor ein 74-jähriger deutscher Fahrer in Fahrtrichtung Lindau mit seinem Sportwagen auf der schneebedeckten Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Wagen rutschte in den Graben neben der Fahrbahn, kollidierte mit einem Verkehrsschild und kam schließlich im Bankett zum Stehen. Der Fahrer blieb unverletzt. Da sowohl der Pkw als auch das Verkehrsschild stark beschädigt wurden, schätzt die Polizei den entstandenen Schaden auf etwa 140.000 Euro. Für die Bergung des Fahrzeugs musste die rechte Fahrspur kurzzeitig durch eine Polizeistreife gesperrt werden.

Nur wenige Minuten später ereigneten sich auf gleicher Höhe in Fahrtrichtung München zwei weitere Unfälle. Ein 34-jähriger deutscher Autofahrer verlor ebenfalls die Kontrolle über seinen Pkw. Das Fahrzeug prallte gegen die Leitplanke und rutschte anschließend nach rechts ins Bankett. Der Fahrer blieb unverletzt. An seinem Fahrzeug und an der Leitplanke entstand ein geschätzter Sachschaden von rund 25.000 Euro.

Nahezu zeitgleich kam ein dahinterfahrender 38-jähriger deutscher Pkw-Fahrer ins Schleudern. Sein Fahrzeug überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Der Mann konnte sich selbst aus dem Auto befreien. Er wurde leicht verletzt und zur weiteren Abklärung in ein Krankenhaus nach Lindau gebracht. Sein Wagen wurde stark beschädigt; die Schadenshöhe liegt nach ersten Schätzungen bei etwa 30.000 Euro.

Zur Unfallaufnahme, zur Versorgung des Verletzten sowie zur Bergung der Fahrzeuge musste die Fahrbahn in Richtung München für rund eine Stunde vollständig gesperrt werden.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Nach bisherigen Erkenntnissen hatten alle drei Fahrer ihre Fahrweise nicht ausreichend an die winterlichen Straßenverhältnisse angepasst. Sie müssen deshalb mit einem Bußgeld rechnen.

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