Heißluftballon gerät bei Vilgertshofen in Stromleitung

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Bei einem Landeversuch ist am Samstagabend, 09.05.2026, ein Heißluftballon bei Pflugdorf im Gemeindegebiet Vilgertshofen in eine Mittelspannungsleitung geraten. Die drei Insassen blieben bei dem Unfall glücklicherweise unverletzt.

Nach bisherigen Angaben war ein 75-jähriger Mann aus dem Landkreis Starnberg mit zwei weiteren Personen in seinem Heißluftballon unterwegs. Der Ballon sollte auf einer Wiese bei Pflugdorf landen. Beim Landeversuch wurde der Heißluftballon jedoch durch Bodenwind erfasst und in Richtung einer Mittelspannungsleitung getrieben. Trotz des Versuchs, wieder durchzustarten, wurde das Luftfahrzeug mit den Hüllenseilen beziehungsweise dem Brennerkorb in die Stromleitung gedrückt. Der Ballon blieb mit den Seilen unmittelbar neben einem hölzernen Strommast in der Leitung hängen. Dadurch wurde der Korb in etwa fünf Metern Höhe festgesetzt. Durch einen Lichtbogen, der vom Brennerkorb verursacht wurde, brannte eine der Leitungen durch und fiel zu Boden. Die beiden verbliebenen Leitungen hielten den Ballon weiterhin in der Luft.

Drei Personen unverletzt aus Ballonkorb gerettet

Alle drei Personen im Ballonkorb blieben bei dem Unfall unverletzt. Nachdem die Leitung abgeschaltet und geerdet worden war, konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehr die Insassen mittels Drehleiter aus dem Korb sicher auf den Boden bringen.

Ballon mit Kränen geborgen

Im Anschluss wurde der Heißluftballon mit Hilfe zweier Kräne von der Leitung geborgen. Bei dem Unfall wurde eine der drei Stromleitungen abgerissen beziehungsweise durchgeschmort. Die beiden anderen Leitungen wurden erheblich beschädigt. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit einem Großaufgebot vor Ort. Die genaue Höhe des entstandenen Gesamtschadens steht derzeit noch nicht fest. Nach ersten Einschätzungen dürfte sich der Schaden jedoch im oberen fünfstelligen Bereich bewegen.

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