Bei einer Kontrolle in der Münchner Straße hat die Grenzpolizeiinspektion Memmingen mutmaßliches Diebesgut, mehrere Tausend Euro Bargeld und Hinweise auf eine illegale Arbeitsaufnahme entdeckt.
Lieferwagenfahrer in Memmingen kontrolliert
Am 28.04.2026 überprüften Beamte einen 24-jährigen Moldauer, der mit einem Lieferwagen unterwegs war. Bei der genaueren Kontrolle stellte sich nach Angaben der Polizei heraus, dass der Mann bereits seit über einem Jahr in Deutschland einer handwerklichen Erwerbstätigkeit nachgegangen sein soll, ohne dazu berechtigt gewesen zu sein.
Gefälschte Identitätskarte auf Handy entdeckt
Auf dem Mobiltelefon des 24-Jährigen fanden die Fahnder zudem eine gefälschte rumänische Identitätskarte mit seinen Personalien.
Bargeld und hochwertige Waren sichergestellt
Im Fahrzeug stießen die Beamten auf ein Kuvert mit mehreren Tausend Euro Bargeld. Außerdem fanden sie verschiedene hochwertige und noch originalverpackte Produkte, darunter mehrere Mobiltelefone, Parfums und Uhren.
Der Mann konnte laut Polizei weder einen Eigentumsnachweis für die Gegenstände vorlegen noch schlüssig erklären, wie er legal in den Besitz der Waren im Wert von rund 7.000 Euro gelangt sein will.
Verdacht auf Diebstahl oder Einbruch
Nach Einschätzung der Ermittler deuten die Gesamtumstände darauf hin, dass das Bargeld im Rahmen der unerlaubten Erwerbstätigkeit erlangt worden sein könnte. Bei den hochwertigen Produkten besteht zudem der Verdacht, dass sie aus Diebstählen oder Einbrüchen stammen könnten.
Staatsanwaltschaft ordnet Maßnahmen an
Die Staatsanwaltschaft Memmingen ordnete daraufhin eine Sicherheitsleistung im vierstelligen Bereich an. Der restliche Bargeldbetrag wurde zur Vermögensabschöpfung sichergestellt. Auch die originalverpackten Gegenstände wurden dem 24-Jährigen abgenommen.
Nun wird geprüft, woher die Waren stammen und ob sich der Verdacht einer rechtswidrigen Aneignung bestätigt.
Mann soll Deutschland verlassen
Der 24-Jährige wurde von den Behörden aufgefordert, das Bundesgebiet umgehend zu verlassen. Im Anschluss muss er nach derzeitigem Stand mit einer mehrjährigen Einreisesperre rechnen.
Für den Beschuldigten gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung.









