Lindau: 66-Jährige verliert bei Love-Scam fünfstelligen Betrag

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Eine 66-jährige Frau aus Lindau ist Opfer eines perfiden Love-Scams geworden und hat dabei einen niedrigen fünfstelligen Geldbetrag verloren. Nach Angaben der Polizei täuschten die Täter vor, ein Arzt der UN im Jemen zu sein, der dringend Hilfe bei der Ausreise benötige.

Besonders perfide: Die Tätergruppierung setzte offenbar auch künstliche Intelligenz ein, um verschiedene Bilder zu erzeugen. Diese sollten den vermeintlichen Arzt in einer hilflosen und verletzten Lage zeigen und so das Vertrauen der Frau weiter stärken.

Zusätzlich nutzten die Betrüger psychologische Methoden, um eine enge emotionale Bindung aufzubauen. In dem Glauben, einer inzwischen vertraut gewordenen Person helfen zu müssen, überwies die 66-Jährige schließlich den geforderten Geldbetrag.

Nach Polizeiangaben wurde der Geschädigten zudem durch weitere Personen aus der Tätergruppe eine Belohnung in Aussicht gestellt. Als später erneut eine hohe Geldforderung gestellt wurde, ohne dass die versprochene Gegenleistung erfolgte, wurde die Frau misstrauisch.

Für den Betrug nutzten die Täter nach bisherigen Erkenntnissen verschiedene Alias-Personalien sowie unterschiedliche Rufnummern, um den Kontakt glaubwürdig erscheinen zu lassen.

Der Fall zeigt erneut, wie professionell und emotional manipulativ Betrüger bei sogenannten Romance- oder Love-Scams vorgehen. Gerade der Einsatz täuschend echter KI-Bilder erschwert es Betroffenen zunehmend, die Masche frühzeitig zu erkennen.

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