Bei mehreren Kontrollen am Montag, 20.04.2026, hat die Grenzpolizei Pfronten im Raum Füssen gleich mehrere Verstöße festgestellt. Dabei ging es unter anderem um den versuchten Schmuggel von Cannabis, das Fahren unter Drogeneinfluss, ein Fahrzeug ohne gültige Zulassung sowie einen illegalen Aufenthalt.
Gegen 12.45 Uhr kontrollierten Fahnder einen Pkw mit deutscher Zulassung kurz vor dem Grenztunnel in Füssen. In dem Fahrzeug saßen vier junge Männer im Alter zwischen 25 und 26 Jahren. Bei drei der vier Insassen fanden die Beamten jeweils Kleinmengen von Cannabis, die sichergestellt wurden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durften die Männer ihre Fahrt fortsetzen. Sie erwartet nun eine Anzeige wegen des versuchten Schmuggels von Cannabis.
Nur kurze Zeit später, gegen 13 Uhr, kontrollierten Fahnder auf der A7 in Fahrtrichtung Süden zwei Frauen im Alter von 23 und 29 Jahren. Auch bei ihnen fanden die Beamten jeweils eine kleine Menge Marihuana, die ebenfalls sichergestellt wurde. Bei der 23-jährigen Fahrerin aus Belgien stellten die Einsatzkräfte zudem drogentypische Auffälligkeiten fest. Ein Drogenschnelltest bestätigte den Verdacht, dass die Frau unter dem Einfluss von Cannabis am Steuer saß.
Die Polizei ordnete daraufhin eine Blutentnahme an und untersagte die Weiterfahrt. Beide Frauen müssen mit einer Anzeige wegen des versuchten Schmuggels von Cannabis rechnen. Gegen die Fahrerin wird zusätzlich ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Außerdem droht ihr in Deutschland ein einmonatiges Fahrverbot.
Am Abend gegen 18 Uhr kontrollierten Fahnder schließlich einen 35-jährigen Briten, der mit seinem Fahrzeug ebenfalls auf der A7 Richtung Süden unterwegs war. Dabei stellte sich heraus, dass das am Auto angebrachte französische Ausfuhrkennzeichen bereits seit mehreren Monaten ungültig war. Das Fahrzeug war damit nicht mehr ordnungsgemäß zugelassen.
Die Beamten untersagten dem Mann die Weiterfahrt. Darüber hinaus stellte sich bei der Kontrolle heraus, dass der 35-Jährige keinen gültigen Aufenthaltstitel für Frankreich besitzt und sich damit auch illegal in Deutschland aufhielt.
Nachdem der Mann eine Sicherheitsleistung im niedrigen dreistelligen Bereich hinterlegt hatte, durfte er seine Reise fortsetzen. Das Fahrzeug musste jedoch auf eigene Kosten abgeschleppt werden.
Die Fälle zeigen, dass die Grenzpolizei im Bereich Füssen weiterhin gezielt gegen Drogenverstöße, Verkehrsdelikte und aufenthaltsrechtliche Verstöße vorgeht.








