Das Bundeskriminalamt (BKA) und die Polizeien der Länder haben die dritte Welle der Dunkelfeldstudie „Sicherheit und Kriminalität in Deutschland“ (SKiD 2026) gestartet. Ziel der regelmäßig durchgeführten Befragung ist es, ein möglichst umfassendes Bild über Sicherheitsgefühl, Kriminalitätserfahrungen und Anzeigeverhalten in der Bevölkerung zu gewinnen.
Nach Angaben des BKA werden im Rahmen von SKiD 2026 bundesweit derzeit rund 200.000 Personen kontaktiert. Die Studie wird gemeinsam mit dem Umfrageinstitut Verian durchgeführt. In Bayern sollen laut den vorliegenden Angaben rund 35.000 zufällig ausgewählte Personen ab 16 Jahren an der Erhebung teilnehmen. Die ersten Ankündigungsschreiben wurden bereits Mitte April 2026 verschickt.
Die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig, anonym und kostenfrei. Zunächst erhalten die ausgewählten Personen ein Ankündigungsschreiben, anschließend folgt eine postalische Einladung mit einem Papierfragebogen. Alternativ kann die Befragung auch online durchgeführt werden. Das BKA informiert dazu, dass die Umfrage in mehreren Sprachen angeboten wird. In deiner Vorlage werden Deutsch, Türkisch, Russisch, Arabisch und Englisch genannt.
Erfasst werden unter anderem persönliche Erfahrungen mit Kriminalität, das Anzeigeverhalten, das subjektive Sicherheitsgefühl, die Bewertung der Polizei sowie verschiedene soziodemografische Merkmale. Der methodische Schwerpunkt der Studie liegt laut BKA auf der Aufhellung des sogenannten kriminalstatistischen Dunkelfeldes – also jener Straftaten, die nicht oder nicht vollständig in der offiziellen Kriminalstatistik auftauchen.
Die SKiD-Erhebung wird nicht zum ersten Mal durchgeführt. Auf die aktuelle dritte Welle folgen die bereits umgesetzten Erhebungen SKiD 2020 und SKiD 2024. Das BKA beschreibt die Studie als eine wichtige Grundlage für Präventionsmaßnahmen und eine gezielte Sicherheitsarbeit von Polizei und Politik. Je mehr Menschen sich beteiligen, desto belastbarer und repräsentativer werden die Ergebnisse.
Die Verantwortlichen werben deshalb ausdrücklich für eine Teilnahme. Denn die Antworten der Bürgerinnen und Bürger liefern nicht nur Hinweise auf tatsächliche Kriminalitätserfahrungen, sondern auch darauf, wie sicher sich Menschen in Deutschland fühlen und ob sie Straftaten überhaupt anzeigen. Genau diese Informationen gelten als entscheidend, wenn Sicherheitsbehörden Maßnahmen künftig noch gezielter ausrichten wollen.
Alle Infos finden Sie unter https://www.bka.de/SKiD sowie auf dem Instagram-Beitrag des BLKAs: https://www.instagram.com/bayerischeslandeskriminalamt/p/DXEtXP_DZOc/








