Tierabwehrspray löst Einsatz am Flughafen Memmingen aus

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Ein versehentlich ausgelöstes Tierabwehrspray hat am Mittwoch, 15. April 2026, einen größeren Einsatz am Flughafen Memmingen ausgelöst. Das Terminal musste vorübergehend geräumt werden. Zwei Personen klagten über deutliche Atemwegsprobleme und wurden vor Ort medizinisch versorgt.

Gegen 14 Uhr wurde eine Streife der Grenzpolizei Memmingen von Fluggästen angesprochen, die über Kratzen im Hals und starken Husten klagten. Beim Betreten des Terminalbereichs nahmen die Beamten einen stark reizenden Geruch wahr.

Daraufhin wurde das Terminal vorsorglich geräumt. Alle sich dort befindlichen Personen wurden vor dem Haupteingang des Flughafens im Freien gesammelt.

Im Rahmen der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass der reizende Stoff von einem versehentlich betätigten Tierabwehrspray stammte. Das Terminalgebäude wurde anschließend gelüftet und konnte knapp 20 Minuten später wieder freigegeben werden.

Zwei Personen litten unter deutlichen Atemwegsproblemen und mussten von einem hinzugezogenen Rettungswagen behandelt werden. Beide konnten ihren Flug später dennoch antreten.

Weitere Personen wurden nach derzeitigem Stand nicht verletzt. Auch der Flugverkehr wurde durch den Vorfall nicht beeinträchtigt.

An dem Einsatz beteiligt waren die Feuerwehr des Flughafens, ein Einsatzleiter Rettungsdienst, ein Rettungswagen sowie rund 25 Beamte der Grenzpolizei Memmingen-Flughafen.

Die mutmaßliche Verursacherin konnte ermittelt werden. Gegen sie wurde eine Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.

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