Bedernau-Kunzach: Tötungsdelikt: Kripo durchsucht Nachbaranwesen erneut

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Im Fall des getöteten 33-Jährigen aus dem Unterallgäu hat die Kriminalpolizei Memmingen am Donnerstag, 16. April 2026, nach Beobachterangaben erneut das Anwesen eines Nachbarn durchsucht. Damit rückte das landwirtschaftliche Gelände binnen weniger Tage ein zweites Mal in den Fokus der Ermittler. Auf Anfrage der Redaktion hat die Polizei den erneuten Einsatz in Kunzach bestätigt.

Öffentlich bekannt ist bislang, dass die Kriminalpolizeiinspektion Memmingen unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Memmingen seit dem Fund des 33-Jährigen wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts ermittelt. Dafür wurde eigens die Soko „Waldrand“ eingerichtet. Bereits am 10. April 2026 hatten die Ermittler das Anwesen eines 50-jährigen Tatverdächtigen durchsucht. Bei dieser Maßnahme waren auch Spezialkräfte im Einsatz, zudem unterstützten Kräfte der Bereitschaftspolizei und des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West.

Nach den jetzt vorliegenden Informationen fuhren Ermittler und Spurensicherung am Donnerstagmorgen erneut auf das Gelände. Im Mittelpunkt standen demnach wieder Fahrzeuge sowie die Werkstatt des 50-jährigen Tatverdächtigen. Offizielle Angaben dazu, was der Hintergrund der erneuten Maßnahme war, gibt es bislang jedoch nicht.

Der 33-Jährige war bereits am Karfreitag, 3. April 2026, tot in einem Anwesen bei Bedernau aufgefunden worden. Zunächst hatte die Polizei von einer unklaren Todesursache gesprochen. Wenige Tage später wurde dann öffentlich bestätigt, dass inzwischen wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts ermittelt wird. Die umfangreiche Tatortarbeit und Spurensicherung dauerten bereits am Auffindetag bis tief in die Nacht an.

Die Polizei hatte zudem Zeugen aufgerufen, sich zu melden. Gesucht werden weiterhin Personen, die zwischen dem 31. März und 3. April 2026 im Bereich des Weilers Kunzach verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise nimmt die Kriminalpolizeiinspektion Memmingen unter 08331/100-0 entgegen.

Wie der 33-Jährige genau ums Leben kam, halten die Ermittlungsbehörden weiterhin unter Verschluss. Auch zur Frage, ob es bereits neue Spurenergebnisse, Auswertungen oder andere operative Erkenntnisse gibt, äußern sich Polizei und Staatsanwaltschaft bislang nicht.

Wichtig bleibt: Der 50-jährige Tatverdächtige befindet sich nach aktuellem Stand nicht in Untersuchungshaft. Für ihn gilt – wie für jede tatverdächtige Person – die Unschuldsvermutung.

Toter 33-Jähriger bei Bedernau: Ermittlungen laufen auf Hochtouren

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