Nach dem Fund von Kampfmitteln auf dem Gelände des Flughafens Memmingen sind in der Nacht auf Mittwoch, 15. April 2026, drei Splitterbomben aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich entschärft worden. Der reguläre Flugbetrieb kann nach den Maßnahmen wieder wie geplant aufgenommen werden.
Wie mitgeteilt wurde, waren die Kampfmittel bei Bauarbeiten im Sicherheitsbereich des Flughafens entdeckt worden. Nach dem Ende des regulären Flugbetriebs richteten die Einsatzkräfte einen Gefahrenbereich mit einem Radius von rund 300 Metern um die Fundstelle ein. Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes entschärften dort insgesamt drei Splitterbomben fachgerecht. Gegen 00.03 Uhr galt der Einsatz als erfolgreich abgeschlossen.

Nach Angaben der Einsatzleitung bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für die Öffentlichkeit. Das Fundareal war abgesperrt und gesichert worden, während Polizei, Flughafenbetreiber und Fachkräfte der Kampfmittelbeseitigung eng zusammenarbeiteten. Bereits zuvor war öffentlich kommuniziert worden, dass Reisende und Bevölkerung nach damaliger Einschätzung nicht gefährdet seien.
Der Flughafen Memmingen ist historisch ein besonders sensibler Ort für solche Funde: Das heutige Airport-Gelände geht auf den früheren Fliegerhorst Memmingerberg zurück, der im Zweiten Weltkrieg militärisch genutzt wurde.
Am Mittwochmorgen lief der Betrieb am Allgäu Airport wieder an. Auf der aktuellen Flughafenübersicht wurden für den 15. April reguläre Starts und Landungen angezeigt.





