In der Therme Bad Wörishofen ist am Samstagnachmittag, 11. April 2026, ein 9-jähriger Junge im Außenbereich des Beckens eingeklemmt worden. Die Feuerwehr rückte zu einem aufwendigen Rettungseinsatz an. Glücklicherweise wurde das Kind nur leicht verletzt.
Nach Angaben der Polizei und der Feuerwehr war der Junge im Außenbecken der Therme unterwegs und kletterte zuvor auf die Liegen im Sprudelbecken. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet dabei ein Bein beziehungsweise das Knie des Kindes unter einen Metallgriff beziehungsweise Handlauf der Unterwasserliegen und blieb dort stecken.
Bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr versuchten Badegäste sowie Mitarbeiter der Therme, den Handlauf mit einer Brechstange anzuheben, um den Jungen zu befreien. Dies blieb jedoch ohne Erfolg, da sich die Konstruktion als äußerst stabil erwies.
Die Feuerwehr Bad Wörishofen bereitete daraufhin die technische Rettung vor. Zunächst wurde der Handlauf mit Holzkeilen und weiterem Material gesichert und unterbaut, um ein unkontrolliertes Nachgeben zu verhindern.
Anschließend kam ein hydraulischer Spreizer zum Einsatz. Mit diesem konnte der Handlauf kontrolliert aufgeweitet werden, sodass der 9-Jährige schließlich vorsichtig befreit werden konnte.
Im Anschluss wurde der Junge zur weiteren Untersuchung an den Rettungsdienst und den Notarzt übergeben. Nach bisherigen Erkenntnissen erlitt das Kind lediglich leichte Hautabschürfungen und konnte später gemeinsam mit seiner Mutter nach Hause gehen.
Der Einsatz in der Therme zeigt, wie schnell auch scheinbar harmlose Situationen im Freizeitbereich zu einem Fall für die Rettungskräfte werden können.









