Ein 18-jähriger Fahranfänger ist am Freitagnachmittag, 03.04.2026 auf der A8 bei Burgau und später auf der A7 mit massiv überhöhter Geschwindigkeit vor der Polizei geflüchtet. Gegen den jungen BMW-Fahrer wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Nach Angaben der Polizei wollte eine zivile Streifenbesatzung der Verkehrspolizeiinspektion Augsburg auf der A8 in Fahrtrichtung Stuttgart einen BMW kontrollieren, an dem entstempelte Kennzeichen angebracht waren. Der 18-jährige türkische Fahrer versuchte jedoch, sich der Kontrolle zu entziehen, und flüchtete mit einer gefährlichen Fahrweise.
Trotz hohen Verkehrsaufkommens war der BMW laut Polizei mit deutlich über 200 km/h unterwegs. Der Fahrer nutzte während seiner Flucht sämtliche Fahrstreifen, darunter auch den Seitenstreifen. Aufgrund der extremen Geschwindigkeit geriet das Fahrzeug schließlich außer Sicht der Beamten.
Kurze Zeit später fiel der BMW erneut auf der A7 in Fahrtrichtung Füssen auf. Dort war es aufgrund eines Pannenfahrzeugs zu einem Stauende gekommen. Der 18-Jährige nutzte nach bisherigen Erkenntnissen die gebildete Rettungsgasse für seine weitere Flucht. Infolge der überhöhten Geschwindigkeit verlor er die Kontrolle über den Wagen, geriet ins Schleudern und prallte alleinbeteiligt gegen die Mittelschutzplanke.
Doch auch danach setzte der Fahrer seine Flucht zunächst fort. Wenig später konnte der BMW auf einem Parkplatz an der A7 von Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Günzburg festgestellt und kontrolliert werden.
Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass das Fahrzeug nicht zum Straßenverkehr zugelassen war. Zudem hatte der 18-Jährige für die Überführung des BMW die entstempelten Kennzeichen seines alten Pkw verwendet.
Gegen den Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen verbotenen Kraftfahrzeugrennens, Gefährdung des Straßenverkehrs sowie Kennzeichenmissbrauchs eingeleitet. Den Führerschein musste der Fahranfänger noch an Ort und Stelle abgeben.








