Innerhalb weniger Minuten haben sich am Montagmittag, 30.03.2026 im Bereich der Anschlussstelle Memmingen Ost auf der A96 gleich zwei Verkehrsunfälle bei winterlichen Straßenverhältnissen ereignet. In beiden Fällen blieb es nach Angaben der Polizei bei Blechschäden, verletzt wurde niemand.
19-Jähriger kracht bei Memmingen gegen Schutzplanke
Der erste Unfall passierte gegen 12.35 Uhr. Ein 19-jähriger Autofahrer, der aus Richtung München kam, verließ mit seinem Pkw die A96 an der Anschlussstelle Memmingen Ost. Vermutlich wegen nicht angepasster Geschwindigkeit auf winterlicher Fahrbahn verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach links von der Straße ab.
Dabei prallte der Wagen in der Ausfahrt gegen ein Verkehrszeichen und anschließend gegen die Schutzplanke. Der entstandene Gesamtschaden wird auf rund 13.000 Euro geschätzt. Das Auto war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der 19-Jährige blieb unverletzt.
Wenige Minuten später weiterer Unfall mit Sattelzug
Nur kurze Zeit später kam es im selben Bereich zu einem weiteren Unfall. Eine 56-jährige Autofahrerin war in Richtung München auf dem linken Fahrstreifen unterwegs, als sie auf der winterglatten Fahrbahn vermutlich ebenfalls wegen nicht angepasster Geschwindigkeit ins Schleudern geriet.
Die Frau verlor die Kontrolle über ihren Wagen und touchierte einen Sattelzug, der auf dem rechten Fahrstreifen fuhr. Beide Fahrzeuge wurden beschädigt, verletzt wurde jedoch niemand.
Polizei erstellt in beiden Fällen Bußgeldanzeigen
Wie die Polizei mitteilt, wird in beiden Fällen jeweils eine Bußgeldanzeige erstellt. Da die 56-jährige Unfallverursacherin in Deutschland keinen festen Wohnsitz hat, musste sie die zu erwartende Geldbuße noch vor Ort bezahlen.
Die beiden Unfälle zeigen erneut, wie gefährlich winterliche Straßenverhältnisse auf Autobahnen und Ausfahrten sein können. Bereits wenige Minuten und eine nicht angepasste Geschwindigkeit reichen aus, um Fahrzeuge ins Schleudern zu bringen.









