In Lech hat sich am Freitag, 27. März 2026, ein Lawinenabgang im freien Gelände ereignet. Ein 39-jähriger deutscher Skifahrer löste nahe der Skiroute 221 im Bereich „In der Litzi“ ein Schneebrett aus und wurde dabei rund 100 Meter mitgerissen.
Nach Angaben der Polizei Vorarlberg wurde der Mann etwa 130 Zentimeter tief teilverschüttet, konnte sich jedoch selbstständig aus den Schneemassen befreien. Sein 40-jähriger Begleiter, der mit dem Snowboard unterwegs war, setzte einen Notruf ab und stieg zu ihm auf.
Beide Wintersportler blieben bei dem Lawinenunfall unverletzt und konnten anschließend eigenständig abfahren.
Zum Zeitpunkt des Unfalls herrschte laut Lawinenlagebericht Gefahrenstufe 4, also große Lawinengefahr. Beide Männer waren nach Polizeiangaben mit vollständiger Notfallausrüstung unterwegs.
Der Vorfall zeigt erneut, wie gefährlich Touren und Fahrten im freien Gelände bei hoher Lawinengefahr sein können — selbst für ausgerüstete und erfahrene Wintersportler.




