Winterglätte sorgt für mehrere Unfälle auf A7 und bei Bad Wörishofen

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Winterliche Straßenverhältnisse haben am Donnerstagvormittag, auf der A7 bei Altenstadt und Memmingen sowie im Raum Bad Wörishofen zu mehreren Verkehrsunfällen geführt. Nach bisherigen Erkenntnissen blieb es bei allen Unfällen bei Sachschäden, verletzt wurde niemand.

Gegen 09:00 Uhr kam ein 18-jähriger Autofahrer auf der A7 in Fahrtrichtung Ulm auf Höhe Altenstadt vermutlich wegen nicht angepasster Geschwindigkeit ins Schleudern. Der Wagen geriet nach rechts vom Fahrstreifen ab und prallte gegen das Auto einer 26-jährigen Fahrerin, die neben ihm unterwegs war. Beide Fahrzeuge wurden beschädigt, das Auto des Unfallverursachers war nicht mehr fahrbereit und musste geborgen werden. Die Freiwillige Feuerwehr Altenstadt sicherte die Unfallstelle ab. Den 18-Jährigen erwartet nun eine Bußgeldanzeige. Der Gesamtschaden liegt bei fast 20.000 Euro.

Nur etwa eine Stunde später kam es auf der A7 in Richtung Füssen zu einem weiteren Unfall. An der Anschlussstelle Memmingen Süd verlor ein 26-jähriger Fahrer eines Kleintransporters auf winterlicher Fahrbahn offenbar ebenfalls wegen nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Wagen rutschte von der Fahrbahn und touchierte die Leitplanke. Der entstandene Sachschaden am Fahrzeug und an den Schutzplanken beläuft sich auf rund 6.000 Euro. Zudem war der Fahrer zum Unfallzeitpunkt nicht angeschnallt und muss deshalb mit einem Bußgeld im mittleren dreistelligen Bereich rechnen.

Bereits gegen 08:00 Uhr hatte es zudem bei Bad Wörishofen einen weiteren Unfall im Begegnungsverkehr gegeben. Eine 35-jährige Autofahrerin war auf der Kreisstraße MN 4 von Dorschhausen nach Kirchdorf unterwegs, als sie auf schneeglatter Fahrbahn ins Rutschen geriet und in den Gegenverkehr kam. Dort stieß sie mit dem Auto einer 57-jährigen Fahrerin zusammen, die in Richtung Dorschhausen fuhr. Während die mutmaßliche Unfallverursacherin auf der Fahrbahn stehen blieb, rutschte das Fahrzeug der anderen Beteiligten in eine angrenzende Wiese.

Der Gesamtschaden bei diesem Unfall wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Beide Frauen blieben unverletzt. Ein Abschleppdienst musste den Wagen aus der Wiese bergen. Die Freiwillige Feuerwehr Kirchdorf war zur Absicherung der Unfallstelle und zur Unterstützung der Bergungsmaßnahmen im Einsatz. Auch gegen die 35-jährige Unfallverursacherin wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

Die Unfälle zeigen erneut, wie gefährlich Schneeglätte und winterliche Straßenverhältnisse im Allgäu und Unterallgäu derzeit sind. Die Polizei appelliert deshalb an Autofahrer, ihre Geschwindigkeit den Straßen- und Wetterverhältnissen anzupassen.

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