Im Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West ist es am frühen Donnerstagmorgen, 26. März 2026, zu einem groß angelegten Einsatz gegen die Drogenkriminalität gekommen. Nach derzeitigen Informationen wurden dabei rund 30 Objekte durchsucht. Federführend sollen die Staatsanwaltschaft Memmingen und die Kriminalpolizei Neu-Ulm gewesen sein.
Nach den bislang vorliegenden Angaben gingen dem Einsatz monatelange Ermittlungen voraus. Im Fokus standen demnach Hinweise, Beobachtungen und Überwachungsmaßnahmen in mehreren Städten und Regionen, darunter Neu-Ulm, Günzburg, Krumbach, Memmingen, Ottobeuren und Kempten.
Spezialkräfte bei Einsatz beteiligt
An dem Zugriff sollen teilweise auch Spezialkräfte wie SEK und USK beteiligt gewesen sein. Nach ersten Informationen wurden im Rahmen des Einsatzes zahlreiche Haftbefehle vollstreckt. Die Beschuldigten sollen noch heute und morgen den Haftrichtern vorgeführt werden.
Aus dem Umfeld des Einsatzes heißt es zudem, dass bei einzelnen Maßnahmen Türen aufgesprengt und Täuschkörper wie Blend- und Knallgranaten eingesetzt worden sein sollen. Bestätigte Angaben zu Verletzten lagen zunächst nicht vor.
Polizei will Bilanz im Tagesverlauf veröffentlichen
Eine offizielle Gesamtbilanz zu den Durchsuchungen stand am Morgen zunächst noch aus. Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West kündigte nach den vorliegenden Informationen an, sich im Laufe des Tages zu dem Einsatz zu äußern. Das Präsidium ist für die Landkreise Günzburg, Lindau, Neu-Ulm, Oberallgäu, Ostallgäu und Unterallgäu sowie die kreisfreien Städte Kaufbeuren, Kempten und Memmingen zuständig.
Viele Details noch offen
Bislang ist offen, wie viele Personen genau festgenommen wurden, welche Mengen an Betäubungsmitteln, Waffen oder Beweismitteln sichergestellt worden sind und welche konkreten Tatvorwürfe im Raum stehen. Der Zugriff gehört offenbar zu den größeren Einsätzen der vergangenen Monate im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West.
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