Auf der A8 in Fahrtrichtung Stuttgart ist es am Dienstagabend, 24.03.2026 auf Höhe des Autobahnkreuzes Ulm/Elchingen zu einem folgenreichen Unfall gekommen. Ein Lastwagen kollidierte dort mit einem Verkehrsabsicherungsanhänger, der wegen laufender Bauarbeiten aufgestellt war. Anschließend setzte der Fahrer seine Fahrt zunächst fort. Durch herumliegende Trümmerteile wurden danach mindestens zwölf weitere Fahrzeuge beschädigt. Der Gesamtschaden liegt laut Polizei bei über 100.000 Euro.
Nach den bisherigen Erkenntnissen kam der 63-jährige Lkw-Fahrer auf dem rechten Fahrstreifen zu weit nach rechts und touchierte den Warnanhänger. Beim Zusammenstoß lösten sich mehrere Teile vom Anhänger und vom Lastwagen. Zahlreiche Kunststoff- und Metallteile mit scharfen Kanten verteilten sich anschließend auf der Fahrbahn. Mindestens zwölf nachfolgende Fahrzeuge fuhren über die Trümmer und wurden dabei teils erheblich beschädigt.
Fahrer hält kurz an und fährt weiter
Laut den veröffentlichten Informationen soll der Fahrer nach dem Zusammenstoß zunächst ausgestiegen sein, sich dann aber entfernt haben, ohne sich um die Folgen des Unfalls zu kümmern. Im Zuge der Fahndung konnte die Verkehrspolizeiinspektion Günzburg den slowenischen Lkw-Fahrer später anhalten. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet. Er durfte seine Fahrt erst nach Hinterlegung einer Sicherheitsleistung fortsetzen.
Kurzzeitige Vollsperrung auf der A8
Wegen der Bergungs- und Reinigungsarbeiten musste die A8 in dem betroffenen Bereich zeitweise komplett gesperrt werden. Die Sperrung dauerte rund 30 Minuten. Durch den Vorfall wurde nach bisherigem Stand niemand verletzt.









