Die Gefahrgutkontrollgruppe der Autobahnpolizeistation Memmingen hat am Mittwochabend, 11.03.2026 auf der A7 Kontrollen im gewerblichen Güterverkehr durchgeführt. Dabei wurden mehrere Fahrer und die verantwortlichen Unternehmen beanstandet – teils mit Sicherheitsleistungen im vierstelligen Bereich.
Gefahrgut-Auflagen missachtet
Ein 32-jähriger belarussischer Fahrer eines Kleintransporters hatte Gefahrgut geladen, hielt sich jedoch nicht an die vorgeschriebenen Auflagen. Er musste vor Ort ein mittleres dreistelliges Bußgeld als Sicherheitsleistung hinterlegen, bevor er weiterfahren durfte.
Rumänischer Kleintransporter: zu viele Lieferungen, keine Nachweise
Ein 27-jähriger rumänischer Fahrer war innerdeutsch unterwegs und führte nach Polizeiangaben mehr Lieferungen durch, als gesetzlich erlaubt. Zudem fehlten die vorgeschriebenen Nachweise zu Lenk-, Arbeits- und Ruhezeiten. Dies wurde mit einer vierstelligen Sicherheitsleistung geahndet. Gegen den Unternehmer wird die zuständige Behörde eine Bußgeldanzeige erlassen.
Autotransporter: Tempoverstöße und angeordnete Ruhezeit
Kontrolliert wurde auch ein Autotransporter mit Anhänger, der Pkw beförderte. Er war nach Feststellungen der Polizei mehrfach zu schnell unterwegs und muss ebenfalls mit einem vierstelligen Bußgeld rechnen. Beim 25-jährigen polnischen Fahrer ordneten die Beamten zudem eine Ruhezeit an, da er deutliche Müdigkeitserscheinungen zeigte.
Abgasnachbehandlung manipuliert: Zwei polnische Kleintransporter gestoppt
Zwei polnische Kleintransporter wurden technisch überprüft. Dabei stellten die Beamten fest, dass an beiden Fahrzeugen die Abgasnachbehandlung manipuliert wurde. Gegen die 32- und 47-jährigen Fahrer wurden vierstellige Sicherheitsleistungen erhoben. Beim 47-Jährigen wurde die Geldbuße verdoppelt, da er bereits wiederholt mit dieser Manipulation auffällig war. Beide mussten ihre Fahrzeuge vor Ort abstellen – die Weiterfahrt wurde untersagt.




