Ein Rauchmelder hat am Montagabend, 02.03.2026 in Biberach Schlimmeres verhindert: In der Straße Krautgärten kam es zu einem Brand in einem Einfamilienhaus. Der vorläufige Sachschaden wird von Polizei und Feuerwehr auf rund 50.000 Euro geschätzt.
Gegen 18:30 Uhr meldeten Zeugen der Feuerwehr und Polizei einen piepsenden Rauchmelder in einem Wohngebiet. Ein Anwohner hatte das Geräusch wahrgenommen, konnte es zunächst jedoch keinem konkreten Haus zuordnen. Erst als die Einsatzkräfte mit einem größeren Aufgebot vor Ort waren, stellten sie Rauch aus einem Einfamilienhaus fest und verschafften sich Zugang.
Nach ersten polizeilichen Erkenntnissen brach das Feuer im Erdgeschoss aus. Dort geriet ein Sofa aus bislang unbekannter Ursache in Brand. Durch die starke Rauchentwicklung wurden die Flammen jedoch offenbar erstickt, sodass weiteres Inventar nicht in Brand geriet. Löscharbeiten waren dadurch nach Angaben der Polizei nicht mehr erforderlich.
Die Bewohner waren zum Zeitpunkt des Brandes nicht zuhause, verletzt wurde niemand. Allerdings führten starke Rußantragungen im gesamten Haus dazu, dass das Gebäude trotz Lüftungsmaßnahmen der Feuerwehr zunächst nicht bewohnbar ist. Die Eigentümer kamen bei Verwandten unter.
Die Feuerwehr Biberach war mit 25 Einsatzkräften im Einsatz. Die Polizei Biberach hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.









