A96 bei Holzgünz: Polizei stoppt Güterverkehr – Fahrverbot missachtet und Abgas-Manipulationen entdeckt

-

Die Gefahrgutkontrollgruppe der Autobahnpolizeistation Memmingen hat am Montagvormittag auf der A96 Kontrollen im gewerblichen Güterverkehr durchgeführt – mit mehreren Beanstandungen. Dabei ging es unter anderem um einen Fahrer trotz Fahrverbot sowie um mutmaßliche Manipulationen an Abgasanlagen und Motorsteuerungen.

Fahrer trotz Fahrverbot unterwegs – Weiterfahrt untersagt

Bei der Kontrolle eines 26-jährigen rumänischen Kraftfahrers in einem Kleintransporter stellten die Beamten fest, dass der Mann aktuell ein Fahrverbot angetreten hatte und damit kein Kraftfahrzeug im öffentlichen Straßenverkehr führen durfte. Gegen ihn wird wegen des Verdachts des Fahrens trotz Verbots Anzeige bei der zuständigen Staatsanwaltschaft erstattet. Zur Sicherung des Verfahrens wurde ein vierstelliger Betrag als Sicherheitsleistung einbehalten. Die Polizei untersagte dem Mann zudem die Weiterfahrt.

Verdacht auf Computerbetrug: Manipulation an Motorsteuerung

Ein 42-jähriger polnischer Fahrer wurde mit seinem polnischen Sattelzug kontrolliert. Dabei stellten die Einsatzkräfte im Bereich der Motorsteuerung Softwaremanipulationen fest, die das Abgasverhalten verschlechtern und somit den Verdacht eines Computerbetrugs erhärten. Nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft wurde auch hier eine Sicherheitsleistung einbehalten.

Weitere Transporter: Manipulierte Abgasnachbereitung

Zwei weitere Kraftfahrzeugführer im Alter von 41 und 49 Jahren, unterwegs mit Kleintransportern aus Rumänien und Ungarn, mussten ihre Fahrzeuge ebenfalls vor Ort stehen lassen. Auch an diesen Transportern wurden manipulierte Abgasnachbereitungsanlagen festgestellt. Gegen die Fahrer bzw. Unternehmen werden Anzeigen bei den zuständigen Ahndungsbehörden erstattet; zudem wurden Sicherheitsleistungen im unteren vierstelligen Bereich erhoben.

spot_img