Memmingen/Trunkelsberg/Babenhausen: Mehrere Betrugsfälle am Wochenende

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Am Wochenende wurden bei der Polizeiinspektion Memmingen mehrere Betrugsfälle aus dem Dienstbereich angezeigt. Die Bandbreite reichte von einem mutmaßlichen Fake-Online-Broker über Gewinnspielbetrug bis hin zu unberechtigten Kontoabbuchungen und Problemen bei Online-Verkäufen.

Fake-Online-Broker: Auszahlung verweigert, Nachzahlung verlangt

In einem Fall legte ein 49-jähriger Mann aus dem Kosovo über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr einen mittleren vierstelligen Betrag bei einem vermeintlichen Online-Broker an. Zwischenzeitlich wurde ihm auf dem Benutzerkonto ein Gewinn im sechsstelligen Bereich angezeigt. Als der Mann eine Auszahlung veranlassen wollte, wurde diese jedoch verweigert. Stattdessen sollte er nochmals Geld nachzahlen, um die Auszahlung zu erhalten. Daraufhin erstattete er Anzeige.

Gewinnversprechen führt zu vierstelligem Schaden

Eine 61-jährige deutsche Frau fiel auf ein Gewinnversprechen herein und erlitt dadurch einen Schaden in niedriger vierstelliger Höhe.

Unberechtigte Abbuchungen von Konten

Zudem stellten eine 70-jährige Rentnerin sowie eine 40-jährige Frau jeweils unberechtigte Abbuchungen von ihren Konten fest. Insgesamt entstand dadurch ein Schaden im hohen dreistelligen Bereich.

Online-Plattformen: Ware bezahlt, aber nicht versandt

In zwei weiteren Fällen wurden Betrugsanzeigen im Zusammenhang mit Verkäufen über Online-Plattformen erstattet: Die Ware wurde zwar bezahlt, jedoch nicht versandt.

Die Polizei rät bei Online-Geschäften und Investment-Angeboten zu besonderer Vorsicht – insbesondere, wenn Auszahlungen plötzlich an „Gebühren“, „Steuern“ oder zusätzliche Einzahlungen geknüpft werden.

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