Unfallstatistik 2025: Polizeipräsidium Schwaben Süd/West meldet weniger Unfälle – 34 Verkehrstote als Allzeittief

-

Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West verzeichnet für das Jahr 2025 erneut einen Rückgang der Unfallzahlen im Vergleich zum Vorjahr. Besonders auffällig: Mit 34 Verkehrstoten wurde ein Allzeittief erreicht. Die Zahlen stellte Polizeivizepräsident Michael Haber im Rahmen einer Pressekonferenz vor.

Auch bei den Schwerverletzten gibt es eine positive Entwicklung: Ihre Zahl sank um 9,19 Prozent. Gleichzeitig macht die Auswertung deutlich, dass klassische Unfallursachen weiterhin eine große Rolle spielen – dazu zählen nicht eingehaltene Sicherheitsabstände, nicht angepasste Geschwindigkeit sowie Vorfahrtsverstöße.

Polizei setzt auf Kontrollen und Prävention

Um die Verkehrssicherheit weiter zu verbessern, will die Polizei verstärkt auf Kontrollen setzen – insbesondere bei Abstand und Geschwindigkeit. Außerdem kündigt das Präsidium Handykontrollen am Steuer sowie eine intensivere Präventionsarbeit an, auch in Zusammenarbeit mit Kommunen und Schulen. Maßnahmen zur Schulwegsicherheit und die Radfahrausbildung sollen dabei weiterhin wichtige Bausteine bleiben.

Sorge wegen mehr Alkoholunfällen

Besorgt zeigt sich die Polizei über den Anstieg alkoholbedingter Unfälle. Dieser Bereich soll künftig ein besonderer Schwerpunkt bei Kontrollen und Aufklärung werden, um die positive Gesamtentwicklung zu stabilisieren und weitere Verbesserungen zu erreichen.

Polizeivizepräsident Michael Haber betonte: Jeder Todesfall sei einer zu viel. Gerade auf Landstraßen endeten schwere Unfälle oft tödlich, häufig durch zu hohe Geschwindigkeit. Deshalb gehe man konsequent gegen Raser und Temposünder vor. Zugleich solle die Prävention der veränderten Mobilität Rechnung tragen – insbesondere sollen Fahrrad- und Pedelec-Nutzende stärker für Risiken im Straßenverkehr sensibilisiert werden.

 

spot_img