Start 01 Topthema Ofterschwang/Muderbolz: Feldstadel brennt komplett nieder – meterhohe Flammen am Abend

Ofterschwang/Muderbolz: Feldstadel brennt komplett nieder – meterhohe Flammen am Abend

Ofterschwang (Oberallgäu): Feldstadel nahe Muderbolz brennt am 26.02.2026 nieder. Feuerwehren lassen kontrolliert abbrennen, Polizei ermittelt. - Foto: allgaeuhit.de

Am Donnerstagabend, 26.02.2026, meldete die Integrierte Leitstelle (ILS) Allgäu einen Brand eines Feldstadels bei Ofterschwang im Oberallgäu, nahe Muderbolz. Umgehend wurden die umliegenden Feuerwehren, der Rettungsdienst sowie die Polizei alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt waren laut Einsatzkräften meterhohe Flammen sichtbar. Vor Ort stand der Stadel in Vollbrand. Die Feuerwehren entschieden sich, das Gebäude kontrolliert abbrennen zu lassen, und konzentrierten sich darauf, ein Übergreifen der Flammen auf die Vegetation zu verhindern. Das gelang – ein Flächenbrand konnte vermieden werden.

Polizeibeamte nahmen noch in der Nacht die Ermittlungen zur Brandursache sowie zur Schadenshöhe auf. Weitere Informationen werden nachgereicht, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.

+++ UPDATE POLIZEI +++

Auf dem Gelände eines Golfplatzes in Ofterschwang ist am Donnerstagabend eine Holzhütte (Stadel) in Vollbrand geraten. Verletzt wurde niemand. Der entstandene Sachschaden liegt nach Angaben der Polizei im mittleren fünfstelligen Bereich.

Nach bisherigen polizeilichen Erkenntnissen nutzte der Eigentümer die Hütte zur Lagerung von Heuballen sowie landwirtschaftlichen Geräten. Als wahrscheinliche Ursache gehen die Ermittler derzeit von einer Selbstentzündung aus: Demnach könnte sich aufgrund von Feuchtigkeit einer der Heuballen infolge eines inneren Gärprozesses entzündet haben. Das Feuer griff anschließend rasch auf die gesamte Hütte über, sodass diese vollständig in Flammen stand.

Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand löschen. Vor Ort waren rund 85 Einsatzkräfte im Einsatz – darunter die Freiwilligen Feuerwehren Sonthofen, Ofterschwang, Bolsterlang, Hüttenberg-Westerhofen, Blaichach und Sigishofen sowie die Kreisbrandinspektion Oberallgäu.

Die weitere Sachbearbeitung übernimmt die Polizeiinspektion Sonthofen. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen derzeit nicht vor.