Start 02 VIP unterer Block Weißensberg: Fake-Schädlingsbekämpfer fordert Barzahlung

Weißensberg: Fake-Schädlingsbekämpfer fordert Barzahlung

Eine 64-jährige Frau ist in Weißensberg offenbar an einen Betrüger geraten, nachdem sie über das Internet einen Schädlingsbekämpfer bestellt hatte. Am Dienstagmittag erstattete sie Anzeige bei der Polizei Lindau.

Nach Angaben der Frau wurde nach einem kurzen Telefonat mit einer Firma aus München ein Termin vereinbart. Am vergangenen Montag erschien ein Mann an ihrer Wohnadresse und versprühte nur kurzzeitig ein Dosenspray im Haus. Anschließend forderte er für die angebliche Dienstleistung eine sofortige Bezahlung eines mittleren dreistelligen Betrags. Eine Rechnung, so der Mann, würde später per E-Mail zugeschickt.

Die 64-Jährige wurde jedoch misstrauisch und zahlte nicht. Als sie erneut Kontakt mit der Firma aus München aufnahm, verließ der vermeintliche Schädlingsbekämpfer das Haus. Die Polizei Lindau ermittelt nun wegen des Verdachts des Wuchers und des Leistungsbetrugs gegen einen 46-jährigen Mann.

Polizei warnt vor Sofort-Barzahlung

Die Polizei rät in solchen Fällen zu besonderer Vorsicht – vor allem, wenn eine sofortige Zahlung verlangt wird, die ausschließlich bar und vor Ort erfolgen soll. Verbraucher sollten sich nicht unter Druck setzen lassen und keine Zahlung leisten, bevor Leistung und Rechnung nachvollziehbar sind.