Am Sonntagnachmittag, 15.02.2026 ist es gegen 15:00 Uhr auf der Gemarkung Jettingen-Scheppach zu einem Vollbrand eines landwirtschaftlichen Stadels gekommen. Das Gebäude, das direkt an der Kreisstraße GZ16 zwischen dem Kreisverkehr Jettingen-Scheppach und Schönenberg liegt, brannte vollständig nieder. Nach Angaben der Einsatzzentrale wird derzeit von Brandstiftung ausgegangen.
Teleskoplader im Einsatz: Glutnester unter Trümmern gelöscht
Trotz des schnellen Eingreifens der alarmierten Feuerwehren konnte die Zerstörung des Stadels nicht mehr verhindert werden. Weil sich unter den eingestürzten Trümmern massive Glutnester bildeten, wurde im weiteren Verlauf ein Manitou-Teleskoplader angefordert.
Mit dem schweren Gerät wurden die Überreste des Gebäudes kontrolliert auseinandergezogen und niedergerissen. Erst dadurch konnten die Einsatzkräfte tieferliegende Brandherde erreichen und ein erneutes Aufflammen verhindern.
Polizei ermittelt und bittet um Hinweise
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, da die Spurenlage auf eine vorsätzliche Brandlegung hindeutet. Während der Löscharbeiten war die GZ16 zeitweise beeinträchtigt.
Zeugenaufruf: Wer am Sonntagnachmittag kurz nach 15:00 Uhr im Bereich zwischen Schönenberg und Jettingen-Scheppach verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen hat, wird gebeten, sich bei der zuständigen Polizeiinspektion zu melden.
Nach bisherigem Stand gab es keine Verletzten. Die genaue Schadenshöhe ist noch nicht bekannt.
+ POLIZEIMELDUNG +
JETTINGEN-SCHEPPACH. In den Nachmittagsstunden des 15.02.2026 bemerkte eine aufmerksame Verkehrsteilnehmerin zwei sich auffällig verhaltende Männer auf einem Feld neben der Staatsstraße 2025 bei Jettingen-Scheppach. Direkt im Anschluss stellte die Zeugin eine in Brand stehende Scheune in der unmittelbaren Umgebung fest. Durch die unverzügliche Mitteilung über den Notruf konnte eine sofortige Fahndung nach den jungen Männern eingeleitet werden, welche zu einer schnellen Ergreifung der 16- und 18-jährigen Deutschen führte. Erste Ermittlungen ergaben einen Tatzusammenhang, weshalb ein Strafverfahren wegen vorsätzlicher Brandstiftung eingeleitet wurde. Aufgrund der raschen Löscharbeiten der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen von der Scheune auf das Feld unterbunden werden, wodurch ein Flächenbrand verhindert werden konnte. Die Feldscheune musste vollständig abgetragen werden. Diese, wie auch das Inventar wurden vollständig zerstört. Der durch das Feuer entstandene Sachschaden beträgt ersten Schätzungen nach circa 40.000 Euro. Insgesamt waren 102 Feuerwehrkräfte der Feuerwehren Oberwaldbach, Ried, Scheppach, Burgau, Schöneberg, Freihalden und Jettingen mit den Löschaufgaben betraut. Ein Rettungswagen des Roten Kreuzes Jettingen befand sich ebenso an der Brandörtlichkeit. Es wurden keine Personen bei dem Brandfall verletzt. Die ersten Ermittlungen vor Ort wurden durch die Polizeiinspektionen Burgau, Krumbach und Günzburg sowie den Kriminaldauerdienst Memmingen geführt. Die weiteren Ermittlungen erfolgen durch das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizei Neu-Ulm.









































