Der angekündigte Auftritt von Björn Höcke (AfD Thüringen) im Löwensaal hat Lindenberg im Allgäu am Sonntagnachmittag, 15.02.2026 deutlich beschäftigt. Rund um die Veranstaltung kam es zu einem großen Protestgeschehen in der Stadt – begleitet von einem starken Polizeiaufgebot, das die verschiedenen Gruppen trennte und den Ablauf absicherte.
Gerichte im Vorfeld – am Ende durfte Höcke sprechen
Bereits in den Tagen vor der Veranstaltung hatte es mehrere gerichtliche Auseinandersetzungen um die Durchführung und Rahmenbedingungen gegeben. Das Ergebnis laut vorliegendem Bericht: Björn Höcke durfte in Lindenberg auftreten.
3.500 Menschen bei Gegenprotesten in der Innenstadt
Am Nachmittag versammelten sich nach Schätzungen rund 3.500 Demonstrierende im Stadtgebiet, um gegen die AfD-Veranstaltung zu protestieren. Entlang der Lindenberger Straßen waren über Stunden hinweg zahlreiche Menschen unterwegs, die mit Transparenten und Sprechchören ihre Haltung deutlich machten.
AfD-Kundgebung am Stadtplatz – Polizei schirmt Bereich ab
Parallel dazu fand auf dem Stadtplatz eine kleinere AfD-Kundgebung statt. Dort sollen sich etwa 150 Personen eingefunden haben. Die Polizei schirmte den Bereich ab, um direkte Konfrontationen zu verhindern und den störungsfreien Ablauf zu gewährleisten.
Löwensaal abgesperrt – rund 450 Zuhörer im Saal
Auch der Löwensaal wurde nach Angaben vor Ort von starken Polizeikräften gesichert. Im Saal selbst sollen sich rund 450 Zuhörerinnen und Zuhörer befunden haben. Der Auftritt wurde dem Bericht zufolge im Saal mit Applaus aufgenommen.
Polizeibilanz: Trennung der Gruppen und Absperrungen im Fokus
Im Mittelpunkt des Einsatzes stand erkennbar die räumliche Trennung der unterschiedlichen Versammlungen sowie die Absicherung von Zugängen und Veranstaltungsorten. Für Anwohner und Verkehrsteilnehmer bedeutete das: Sichtbare Absperrungen, Kontrollen und Einschränkungen im Innenstadtbereich.
Zahlen im Überblick
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ca. 3.500 Teilnehmende bei den Gegenprotesten
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ca. 150 Personen bei der AfD-Kundgebung auf dem Stadtplatz
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ca. 450 Zuhörer im Löwensaal
Fazit: Lindenberg stand am Sonntag klar im Fokus – nicht nur wegen des Auftritts im Löwensaal, sondern vor allem wegen der großen Mobilisierung auf beiden Seiten und dem umfangreichen Polizeieinsatz zur Sicherung der Veranstaltungen.























































































































