Verpuffung in Neu-Ulmer Metallbetrieb: Großeinsatz mit 100 Rettungskräften in Werkshalle

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In der Nacht auf Dienstag, 10.02.2026 kam es in einem Neu-Ulmer Gewerbegebiet zu einem massiven Aufgebot an Rettungskräften. Um 23:20 Uhr meldete ein metallverarbeitender Betrieb eine Verpuffung in einer Werkshalle, woraufhin die Leitstelle umgehend ein Großaufgebot an Einsatzkräften alarmierte.

Filterstaub entzündet sich in Maschine

Nach bisherigen polizeilichen Ermittlungen ereignete sich der Vorfall innerhalb einer speziellen Filtermaschine. Als wahrscheinliche Ursache wird ein Funke vermutet, der während des laufenden Betriebs entstand. Dieser Funke entzündete den in der Maschine abgesetzten Filterstaub, was zu einer sofortigen Verpuffung und einer brennenden Stelle im System führte.

100 Einsatzkräfte vor Ort

Aufgrund der potenziellen Gefahr in einem Industriebetrieb wurde die Alarmstufe hoch angesetzt. Insgesamt waren etwa 100 Einsatzkräfte vor Ort, um die Lage unter Kontrolle zu bringen:

  • Die Feuerwehr Neu-Ulm zur Brandbekämpfung und Kühlung der Maschine.

  • Das THW zur Unterstützung technischer Maßnahmen.

  • Der Rettungsdienst zur Absicherung der Mitarbeiter.

Glücklicherweise blieb es bei dem Vorfall bei Sachschäden; Personen wurden nicht verletzt.

Über 5.000 Euro Sachschaden

Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr wurde die Filteranlage beschädigt. Die Polizeiinspektion Neu-Ulm schätzt den entstandenen Sachschaden auf über 5.000 Euro. Ein Übergreifen des Feuers auf die Werkshalle konnte erfolgreich verhindert werden, sodass der Betrieb nach Abschluss der Belüftungs- und Kontrollmaßnahmen nicht langfristig unterbrochen werden musste.

Die Polizei Neu-Ulm hat den Vorfall aufgenommen, geht jedoch nach aktuellem Stand von einem technischen Defekt oder prozessbedingten Funkenflug aus.

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