Am Sonntagmorgen, 08.02.2026 ereignete sich im Sonthofener Ortsteil Altstädten ein erschütternder Vorfall. In einer örtlichen Kirche kam es zu massiven Sachbeschädigungen durch einen Randalierer, wobei sakrale Gegenstände von unschätzbarem Wert zerstört wurden.
Massive Zerstörung: Altar und Reliquie beschädigt
Ein 34-jähriger deutscher Mann drang in das Gotteshaus ein und entfesselte dort blinde Zerstörungswut. Die Bilanz der Randale ist verheerend:
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Ein Seitenaltar wurde schwer beschädigt.
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Eine Marienfigur sowie eine wertvolle heilige Reliquie wurden zerstört.
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Zahlreiche Grablichter wurden mutwillig zertrümmert.
Ersten Schätzungen der Polizei zufolge beläuft sich der entstandene Sachschaden auf rund 70.000 Euro.
Täter in psychischem Ausnahmezustand
Während seiner Tat zog sich der Mann leichte Schnittverletzungen an den Händen zu. Beim Eintreffen der alarmierten Polizeikräfte zeigte der 34-Jährige deutliche psychische Auffälligkeiten. Aufgrund seines Zustands und der potenziellen Eigen- oder Fremdgefährdung wurde er nach der polizeilichen Aufnahme umgehend in eine psychiatrische Fachklinik eingewiesen.
Ermittlungen: Kein politisches Motiv erkennbar
Die Polizeiinspektion Sonthofen hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach derzeitigem Stand gibt es keinerlei Hinweise auf ein politisches oder religiös motiviertes Tatmotiv. Es wird von einer Tat im Rahmen einer psychischen Krise ausgegangen.
Gegen den Beschuldigten wurden dennoch umfangreiche Strafverfahren eingeleitet. Er muss sich unter anderem wegen:
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Gemeinschädlicher Sachbeschädigung
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sowie der Störung der Totenruhe verantworten.
Der Vorfall hat in der Gemeinde Altstädten für großes Entsetzen gesorgt, da die beschädigten Objekte nicht nur materiellen, sondern vor allem hohen ideellen und historischen Wert für die Gläubigen vor Ort besitzen.









