Am Sonntagnachmittag, 08.02.2026 kam es am Bahnhof in Marktoberdorf zu einem beängstigenden Zwischenfall für drei junge Fahrgäste. Die Kinder im Alter von etwa zehn Jahren saßen plötzlich in einem Fahrstuhl fest und konnten sich nicht mehr selbst befreien.
30 Minuten Gefangenschaft im Aufzug
Gegen Nachmittag blieb der Aufzug im Bahnhofsbereich aus bislang ungeklärter Ursache stecken. Mitarbeiter der Deutschen Bahn bemerkten die Notlage der Kinder sofort und versuchten zunächst, die Kabine manuell zu öffnen. Da dies jedoch ohne Spezialwerkzeug nicht gelang, wurde umgehend die Freiwillige Feuerwehr Marktoberdorf alarmiert.
Die Kinder mussten insgesamt rund 30 Minuten in der engen Kabine ausharren, bevor die Einsatzkräfte der Feuerwehr eintrafen und den Fahrstuhl zügig und sicher öffnen konnten.
Kreislaufprobleme durch Stress und Aufregung
Obwohl die Befreiung reibungslos verlief, ging die Situation an den Beteiligten nicht spurlos vorbei. Die enorme Aufregung und die Enge im Fahrstuhl führten bei einem der Kinder zu akuten Kreislaufproblemen.
Der ebenfalls angeforderte Rettungsdienst übernahm sofort die medizinische Erstversorgung des Kindes. Glücklicherweise stabilisierte sich der Zustand schnell, sodass das Kind im Anschluss wohlbehalten in die Obhut der Mutter übergeben werden konnte. Die beiden anderen Kinder blieben unverletzt und kamen mit dem Schrecken davon.
Ursache für Aufzugsdefekt noch unklar
Warum der Fahrstuhl am Bahnhof plötzlich den Dienst versagte, ist derzeit noch nicht bekannt. Der Aufzug bleibt voraussichtlich bis zur Überprüfung durch einen Techniker außer Betrieb. Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr Marktoberdorf konnte die Zwangslage jedoch ohne schwere Folgen beendet werden.









